Hartz IV: „Ich bin gut“….

So lautet das Motto einer Kampagne der Bundesagentur für Arbeit, die sich die bessere Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zum Ziel gestellt hat.

“Wir haben in der Grundsicherung viele motivierte und engagierte Fachkräfte, die im jetzigen Aufschwung dringend gebraucht werden“, erklärte das Vorstandsmitglied der Bundesagentur, Heinrich Alt, bei der Präsentation der Kampagne. Hintergrund für die Offensive sind offenbar massive Vorbehalte der Arbeitgeber gegenüber Hartz-IV-Beziehern.

Dies erscheint gerade angesichts des drohenden Fachkräftemangels nicht gerade begründet. Bereits jetzt bestehe in den Branchen Handwerk, Pflege, Dienstleistungen und Hotel- und Gaststättengewerbe ein akuter Mangel an ausgebildeten Fachkräften.

Laut Alt sind allein in diesen Branchen derzeit 385.000 Arbeitsstellen als offen gemeldet. Dem stehen mehr als 690.000 Menschen gegenüber, die zwar Hartz IV beziehen, aber über eine schulische, betriebliche oder auch akademische Berufsausbildung in diesen vier Branchen verfügen.

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2 Antworten auf Hartz IV: „Ich bin gut“….

  1. Stefan Nawrath sagt:

    Diese Menschen werden nie mehr richtige Arbeit finden. Das muss man ihnen ganz offen sagen. Die Regierung erleichtert weiter den Zuzug von ausländischen Fachkräften (Techniker, Ingenieure etc.). Da bleiben für die Empfänger von Hartz IV nur Minijobs oder andere Hilfstätigkeiten. Unternehmen mit gutem Ruf setzen jedenfalls auf qualifizierte Fachkräfte.

    • Katharina Meier sagt:

      “Unternehmen mit gutem Ruf setzen jedenfalls auf qualifizierte Fachkräfte.”

      Das steht außer Frage, aber was bedeutet das in diesem Zusammenhang? Wollen Sie damit ausdrücken, daß Sie die Fachkompetenz von Hartz IV – Beziehern grundsätzlich anzweifeln? Das wäre die alte Leier von “selber schuld”.

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