Kürzung bei Hartz IV führt zu höheren Rentenbeiträgen

Sobald die Ausgaben höher sind als die Einnahmen droht naturgemäß ein Minus. Vor diesem Problem steht jetzt die gesetzliche Rentenversicherung. Zum ersten Mal seit fünf Jahren wird mit einem Defizit von zwei Milliarden Euro gerechnet. Die Situation könnte sich noch verschärfen, wenn die Rentenbeiträge für Hartz-IV-Empfänger wie von der Regierung geplant gestrichen werden.

Kurzfristig ergäben sich dank der vorgesehenen Kürzungen bei Hartz 4 Einnahmeausfälle von etwa zwei Milliarden Euro, so die Rentenversicherung Bund. Die Prognosen bis zum Jahr 2014 zeichnen ein noch düsteres Bild und beziffern die Ausfälle auf bis zu acht Milliarden Euro. Die Konsequenzen daraus: Beitragszahlern droht auf Dauer eine höhere finanzielle Belastung, weil sie tiefer in die Tasche greifen müssen. Auf der anderen Seite stehen die Rentnerinnen und Rentner, die mit niedrigeren Rentenanpassungen leben müssten. Ein weiteres Problem wird dadurch in die Zukunft verschoben: Altersarmut. Immer mehr Menschen werden im Ruhestand auf Hilfen vom Staat angewiesen sein, wenn die Rente nur mäßig angepasst wird.

0 Gedanken zu “Kürzung bei Hartz IV führt zu höheren Rentenbeiträgen

  1. die Einnahmeausfälle fangen schon bei dem Hartz 4 Empfänger selbst an, so er einer Arbeit nachgeht und das Geld aber nicht reicht, muß er sich nun selbst mit einem Mindestbeitrag bei der Rentenversicherung versichern, sonst wehe er wird krank- verliert er jegliche Reha Ansprüche, er kann wenn er krank ist nicht mal in eine Reha gehen!!! Damit werden weitere Menschen wegen Verlust der Arbeitsfähigkeit ausfallen und die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt auch nicht immer bei einer Nichtleistungsfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf ( Glauben Sie nicht alles, was Versicherungen Ihnen versprechen)

    Die Folgen:

    Der Mindestbeitrag von ca. 30 Euro kann nun nicht mehr für den Konsum verwendet werden, der Staat bekommt so keinen Steuerrücklauf. Was da in Berlin zusammengeschustert wird entspricht eben nicht der Wirklichkeit da draußen…

    Und es gibt auch viele die in Frührente gehen, besonders gut sind die Chancen so man Medikamente nimmt die müde machen, dann kann man folglich nicht arbeiten…. angeblich….

  2. Wir (54 /60) sind beide Invalidenrentner und bald mal nicht mehr in der Lage unseren zu bewirtschaften, da ich (gegenüber meiner Frau)
    mich durch Bandscheiben-& Wirbelsäulenproblemen nicht mehr bewegen kann . Seit Jahren versuchen wir uns so gut es geht über Wasser zu halten . Doch allein meine Rente brauchte für 100 € 10 Jahre . Die Preise sind in der Zwischenzeit so hoch gestiegen, das es gegenüber der DMv kaum noch einen Unterschied gibt .
    Wir glauben, es wird Zeit, das das Geld abgeschafft wird . Denn das steht jedem Fortschritt im Wege, zerstört das letzte bischen Mensch-liche und wird bald mehr Arme auf der Welt hervor bringen, als Arbei-tende .
    Die Zeit ist gekommen wo sich das Geld nicht mehr lohnt . Die Reichen können mit ihren Billionen nichts anfangen und weniger wird es auch nicht, da sie nun mal GEIZIG sind – während die armen Menschen zunehmen, da so oft wie möglich cund allen Ecken und Ende gespart wird, weil das Geld nun mal knapp wird .
    Ich frag mich wo es hin ist, vielleicht als Zinsen für Billionen ?

  3. Es ist schon eine Frechheit gerade bei den Ärmsten der Armen zu sparen und die Reichen kommen ungeschoren davon.

    Diese Bundesregierung hat kein soziales Gewissen. Sie riskiert massenweise Altersarmut.

  4. Auf der einen Seite wird durch den Wegfall der Rentenbeiträge für ALG II Bezieher einen zukünftigen Anstieg der Altersarmut gesorgt. Durch geringere Anpassungen der Rente werden die Rentensätze durch die Hintertür gesenkt. Zusätzlich werden Arbeitnehmer belastet, weil sie höhere Rentenbeiträge entrichten müssen, obwohl sie mit einer geringeren Rente später rechnen müssen. So sehen also die berühmten “Entlastungen” einer FDP-Unions geführten Bundesregierung aus.
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    Warum soll man es den Reichen nehmen – obwohl es von denen einige gibt die es locker und freiwillig bezahlen würden – nehmen wir es den armen – die leben eh nicht so lang.
    Die deutschen allgemein sind doch abhängig von der Politik – die macht wie es ihnen gefällt – keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus – all die anderen nehmen es ja eh hin “was soll man machen” – “ist halt so” eine Bürgerrevolution kommt eh nicht zustande – aber wohl ein Zuwachs der Braunen / Rechten. das wird wohl – noch – hingenommen (nicht wirklich wahrgenommen) von der Politik!!!

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