Bundespräsident kritisiert Art und Weise der aktuellen Hartz-IV-Debatte

Bundespräsident Horst Köhler ist ein besonnener Mensch, bleibt mit seiner Meinung aber auch nicht hinterm Berg, wenn er Kritik für angebracht hält. Im Fall Guido Westerwelle bezeichnet er die Schmährufe für „überzogen“, empfiehlt dem FDP-Chef allerdings, mit etwas mehr Feingefühl zu agieren. Das gelte sowohl für mögliche Interessenkonflikte als auch für die Diskussion um Hartz IV.

Wer einen Kommentar von Horst Köhler zu den Worten Guido Westerwelles erwartet hatte, wurde – wenig überraschend – enttäuscht. „Nicht glücklich“ sei er über Art und Weise wie allgemein über den Sozialstaat und Hartz IV debattiert werde. Das seien wichtige Themen, die man anders anpacken könne, um mehr zu erreichen. „Eine Sozialstaatsdiskussion, in der die einen immer nur an Umverteilung denken und die anderen die Arbeitslosen vor allem in der Hängematte sehen, hilft keinem weiter“, betonte Köhler.

Im Gespräch mit dem „Focus“ äußerte sich der Bundespräsident erstmals auch zur aktuellen Politik. Von der schwarz-gelben Koalition sei er enttäuscht. Ziele der Politik müssten Langfristigkeit und Schuldenabbau sein, um ein nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen, von dem alle profitieren. Für Steuerentlastungen sehe er deshalb keinen Spielraum.

0 Gedanken zu “Bundespräsident kritisiert Art und Weise der aktuellen Hartz-IV-Debatte

  1. Köhler ist doch nur ein Weichei. Was die Schwesterwelle als Aussenminister ist der Köhler als Bundespräsident. So einen blassen farblosen Bundespräsidenten hat Deutschland noch nie gehabt. Da sehnt man sich nach Männern wie Weizsäcker zurück.
    Und dann kommt der Kerl noch und verlangt höhere Benzinpreise.
    Will er etwa, dass noch mehr Pendler aufstocken müssen. Will er, dass es noch mehr Arbeitslose gibt, dass Speditionen Leute entlassen müssen um diese Kosten zu kompensieren oder gar Pleite gehen? Völlig falscher Kommentar zum falschen Zeitpunkt.

  2. **
    „Nicht glücklich“ sei er über Art und Weise wie allgemein über den Sozialstaat und Hartz IV debattiert werde.
    **

    Meine Güte- Herr Köhler ist nicht glücklich! Wie schrecklich!
    Der arme Mann- es ist aber auch schwer- gerade wo er sich so sehr für unser Land einsetzt und die Politiker so sehr zusammenstutzt.

    Ich hoffe, er findet sein Glück bald wieder.

    Ich hoffe auch- dass wir das nächste Mal wieder einen richtigen ! Bundespräsidenten bekommen. Einen, wie Johannes Rau oder Richard von Weizsäcker.

    Armer Horst!

  3. Westerwelle taugt weder als Mensch etwas, noch handelt er wie es von einem intelligenten Menschen in Verantwortung zu erwarten wäre. Er ist nicht nur äußerlich, sondern gleichwohl innerlich eine höchst fragwürdige Figur. Er betreibt seine Lügenpropaganda und seine Göbbel´sche Hetze bewußt, walzt notfalls auch über Leichen hinweg. Dieser Mensch hätte längst seine Würde als Mensch verloren…gäbe es da nicht den Artikel 1GG.

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