Hartz-IV-Empfänger fühlen sich von Jobcentern menschenverachtend behandelt

Der Vorwurf der Hamburger Sozialberatungsstellen an die Jobcenter ist nicht ohne: Hartz-IV-Empfänger würden gezielt falsch beraten, erklärten sie am Wochenende im Rahmen einer Konferenz zum Thema Hartz IV an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Das ist das Ergebnis einer Umfrage zu den häufigsten Beschwerden, die von Langzeitarbeitslosen in den Beratungsstellen vorgebracht werden.

Vorgestellt wurde die Liste mit den zwölf meistgenannten Beschwerdegründen von Pia Peddinghaus vom Netzwerk SGB II. Neben der falschen Beratung, inklusive einer unzureichenden Information über die finanziellen Ansprüche, nehmen auch rechtswidrige Kürzungen der Hartz-IV-Leistungen Spitzenplätze in der Statistik ein. Die Jobcenter unterließen es zudem, auf Vergünstigungen hinzuweisen, wie zum Beispiel Fahrkarten für den öffentlichen Personennahverkehr. Auch bei den Mietkosten hapere es und reichten schon wenige Quadratmeter mehr aus, dass die Zahlung verweigert werde.

Unter dem Strich steht eine relativ klare Aussage: Der Umgang mit ihnen durch die Jobcenter wird von vielen Leistungsempfängern als menschenverachtend und demütigend empfunden. Um in Zukunft schneller reagieren zu können und ein besseres Miteinander von Hartz-IV-Empfängern und Mitarbeitern der Jobcenter zu gewährleisten, soll eine zentrale Dokumentations- und Interventionsstelle eingerichtet werden.

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30 Antworten auf Hartz-IV-Empfänger fühlen sich von Jobcentern menschenverachtend behandelt

  1. Eisenkolb sagt:

    In den ARGEN geht es nur um 2 Dinge:

    1. Geld sparen und daher möglichst keins auszahlen
    2. Die Arbeitslosenzahlen zu drücken indem man Hartz Geschädigte in sinnlose Maßnahmen zwingt oder sie aus dem Hartzalmosenbezug raussanktioniert.
    ARGE Funktionäre müssen deshalb auch sogenannte Erfolgsquoten vorweisen und sind deshalb selber Sklaven der Nürnberger McKinsey Arbeitslosenagentenzentrale.

    Der Politikfilz wird, statt die Tatsache öffentlich zu diskutieren, daß es keine Arbeit gibt, die man noch bezahlen will, nicht müde, über die 2% arbeitsunwilligen Mitbürger zu diskutieren und verhindert damit jegliche Diskussionen um die 98% verzweifelten Geschädigten und ihren alltäglichen Überlebenskampf in einem reichen Land. Und die noch Arbeithabenden stehen tagtäglich unter Angst und Druck, ihren Platz noch zu halten.

    Das also ist Deutschland, indem laut Grundgesetz ‘Alle Macht vom Volke ausgeht’.
    Wer spürt da nicht in seinem Inneren, daß hier nichts so ist, wie es sein sollte?

  2. Julchen sagt:

    Die Menschen fühlen sich nicht Menschenverachtend behandelt, sie werden es.
    Dennoch man beachte die wunderbaren Begriffe

    Intervention:
    Intervention (Politik), einen politischen Eingriff
    http://de.wikipedia.org/wiki/Intervention

    Dokumentation:
    Unter Dokumentation versteht man die Nutzbarmachung von Informationen zur weiteren Verwendung. Ziel der Dokumentation ist es, die dokumentierten Objekte gezielt auffindbar zu machen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dokumentation

    Manch einer mag dass ja anders sehen als ich, aber ein gebranntes Huhn vermeidet den Grill.

    Schon wieder wird eine “staatliche (?) Stelle” eingerichtet, die die armen Steuerzahler- die sich so sehr über meine Miete aufregen- denn Regelsatz kommt ja vom Bund- weiter belasten.

    Eine staatliche Stelle, die Daten erfasst-

    Wer hat sich beschwert ?
    wann hat er sich beschwert ?
    warum hat er sich beschwert ?
    Aussage gegen Aussage !!
    Notieren, erfassen, gegen den “Kunden” verwenden
    und – tja- was mag da noch so alles kommen??

    Die Deutschen sind Meister im Erfassen von Menschenangelegenheiten! Und zwar Menschen, die nicht mehr in die Norm der Deutschen, braven Gesellschaft passen- in die Politik sowieso nicht.

    Wo sind die Daten der Geldverbrennung der Regierung?
    Wo sind die Daten der Steuerhinterzieher?
    Wo sind die Daten der Gelder der “Klientelpolitiker”

    Nein danke- also ich würde mich da nicht melden.

    Beschwerden werden ohnehin abgewimmelt, ich habe leider keinen Scanner, sonst hätt ich mal hier was eingesetzt, welche Antwort man nach einer dicken Beschwerde bekommt.

    Nun weiss ich nicht ob ein Jobcenter- identisch ist mit einer ARGE, denn hier habe ich noch nie das Schild “Jobcenter” gesehen.

    Dennoch- von diesem Staat kommt für uns “arme Leute” nichts Gutes mehr, dass sieht man schon an den vielen Schikanen und Willkürablehnungen- gegen die man sich gar nicht wehren kann.
    Anwälte gibts nur fürs Sozialgericht- sonst verdienen sie ja nix.

    Am Schlimmsten ist ja noch, dass die Beamten oder was auch immer da sitzt, keinerlei Ahnung von den ihnen durchgeführten Gesetzen haben. Keine Frage können die beantworten, Rechtsauskunft nicht erlaubt. ( woher auch, wir haben ja keine Rechte) und sie wollen ja auch nicht informieren- nur kontrollieren, erfassen und sanktionieren. Alles fein in den Computer rein, ohne Beweise- denn bei Papierlosen Büros haben wir keinerlei Beweise mehr, dass macht schon alles Sinn, was die da tun.

    Wir werden als “Kunde” geführt- fein. Aber geht man so mit Kunden um? NEIN- denn Kunden bringen ja im Normalfall Geld. Wir bringen zwar Geld- dass die ihre Bezüge kassieren und die vielen Drittfirmen-
    die Frau von der Leyen ja noch gerne fördern möchte- kassieren auch Millionen auf die Menge gesehen. Und wir

    Wir werden erfasst, jede Bewegung, jedes falsche Wort, jede Emotion bringt uns weiter in die Knechtschaft dieser Regierung.
    Brauner gehts in meinen Augen nicht.

    Glauben mag- wer will, dass dies etwas Gutes sei.
    Frau Julchen weiss es aus den Erzählungen der Großeltern und Eltern wie es geht.
    Auch damals wurde erfasst- was das Zeugs hielt.

    Ich habe Unterlagen gesehen, da war die Stasi ein Witz gegen und das waren Unterlagen aus den Jahren 33-45 von meinen Großeltern.

    nee- liebe Nation und liebe ALG II Bezieher und die, die da noch kommen. So wenig wie möglich Privat den Ämtern oder wer auch immer das ist, mitteilen.

    Die einzige Stelle, die von mir private Sachen bekäme, ist der Zentralrat der Juden.

    ( Ich habs mal oben was direkter geschrieben, damit es zum Nachdenken anregt- denn nirgendwo steht geschrieben- was das für eine “Stelle” sein soll- und wer sie führt- mit Sicherheit wird es keine Lobby für ALG II Bezieher sein )
    Leider wieder keine genauen Informationen- als sei es Absicht (?)
    wieder einmal muss ich mir mühsam hierzu alles suchen. Fein !

    Frage an die Redaktion:
    Warum sind die 12 Punkte hier nicht aufgeführt ?

    LG Julchen

  3. Mr. Burns sagt:

    Welche tatsächliche “Stimmung” in den ARGEN/Jobcenter herrscht und ob grundsätzlich ALLE Hilfesuchenden derart – wie beschrieben – behandelt werden, lasse ich mal so stehen. Meine Meinung: Es melden sich bei solchen “Umfragen” auch oft nur DIE zu Wort, die es sich zum (unbezahlten) Hauptberuf gemacht, “Missstände und Ungerechtigkeiten in der ganzen Welt und allen Behörden” aufzuzeigen. Zufriedene Personen melden sich da kaum zu Wort. Denn: Grundsätzlich stehen JEDEM Antragsteller ALLE alternativen Informationen zur Verfügung. Sei es im Internet, Broschüren oder durch Dritte. Und auch im Rahmen einer vernünftig geführten Leistungsberatung ist dies zu erläutern. Genau hier hapert es aber.

    Der Gesetzgeber stellt den Erstkontakt zur Arbeitsvermittlung höher (und nicht gleichwertig), als die leistungsrechtliche Information (und das waren die meisten Kritikpunkte der Erhebung). Die derzeitige interne Struktur und Personalaufstellung ist völlig darauf ausgerichtet.

    Es besteht unbestritten Bedarf, bessere interne personelle und strukturelle Umstände innerhalb der jeweiligen Argen/Jobcenter zu schaffen. Dies wurde in den letzten 5 Jahren völlig ausser acht gelassen. Aktuell und Politisch focusiert sich jedoch alles nur(grundsätzlich ersteinmal völlig korrekt) auf die Reduzierung der ArbeitslosenZAHLEN.

    Für eine nachhaltige und effiziente Hilfestellung ist jedoch ausreichend und entlastetes Personal eine Grundvoraussetzung, um ggf. negative Auswüchse von “Unfreundlichkeit und Überlastung” auf seiten der Beschäftigten zu minimieren. Dazu gehört eine starke, enge leistungsrechtliche Beratung und Betreuung.

    Denen das zu geben was gesetzlich gewollt ist und anderseits denen Impulse geben, die den “Weg” noch nicht gefunden haben. Im Zusammenspiel mit einer kompeten Arbeitsmarktintegration lässt sich sicher mehr bewegen als bisher.

    Welche Intention mit der aktuellen Umstellung ab 2011 jedoch verfolgt wird und wie es um die Stimmung innerhalb der Argen/Jobcenter bestellt ist, sieht man an der Aussage, der “zwangsweisen Verpflichtung des bestehendebn Personalkörpers zur weiteren Beschäftigung” ab 01.01.2011. Damit dürfte der nächste Stolperstein gelegt, dass sich an der “Zufriedenheit auf beiden Seiten” nichts tun wird. So leiden auf der einen Seite die betroffenen Bürger UND die Beschäftigen unter chaotischen, internen Strukuren.

    • Julchen sagt:

      Ja stimmt, die ARGEn haben zu wenig Personal. Man hätte aber auch keine ARGEn gründen müssen, die BA hätte völlig ausgereicht und ich sehe es politisch als nicht korrekt an, Arbeitslose- nichts anderes bin ich- in Nummerierung 1 + 2 aufzugliedern, damit ist bereits eine Unterschicht gebildet. Denn ich als ALG II Empfängerin habe keinen Arbeitsvermittler- dass ist reine Utopie- ich werde hin und her verwaltet- habe nicht EIN EINZIGES Arbeitsangebot erhalten und werde mit mittlerweile fast 57 immer noch hin und her geschickt wie ein Lehrling mit der Wasserwaage.

      die ARGEn sind das Letzte- von behördlicher Seite aus- ich mache den Menschen die da arbeiten nicht den Vorwurf- dass sie sich “fügen”müssen, sondern dass sie nicht ehrlich sagen-was ist und sich recht wenig Mühe machen, mit den ehrlichen Leuten und denen, die ernsthaft suchen- und sich mal auf die Fähigkeiten konzentieren, wenn es den gleichen Job wie ehemals nicht mehr gibt.

      Viel Gutes kann ich nicht sagen, lediglich bei einer ARGE bin ich nach einem Riesenterz vor ein paar Jahren besser behandelt worden.
      In NRW jedoch- als hätte ich Vater und Mutter erschlagen. Nach 34 Jahren Arbeit muss man sich dann sagen lassen, dass man nichts mehr wert ist- bzw. seine Lebensleitung.

      Ich habe selbst eine Verwandte in der BA arbeiten, die sagt mir- Stellenangebote geben sie auch unter der Hand ab- und es gibt Vorgaben, die sie einhalten müssen- gar nicht erst die Leute auf finanzielle Hilfen aufmerksam machen. Bei der ARGE ist dass nicht anders.

      Hartz IV ist Armut per Gesetz- und kostenlos obendrauf gibts die Diskriminierung in der Gesellschaft und bei den Fallmanagern.
      Das dämlichste Wort des Jahrhunderts.

      Dass die überfordert sind- da kann ich nichts für- ich lasse meinen Frust auch nicht an denen aus- bin immer freundlich und nur wenns Probleme gibt- gibts schriftlich Kontra. Das ist mein einziges Recht, dass ich noch habe. Und immer fein mit Extgragebühren, weil es angeblich sonst nicht “angekommen” ist.

      Die Vorwürfe stimmen überwiegend!

      Hartz IV gehört abgeschafft und ist ein Unrecht an den Menschen.

      An 2011 mag ich gar nicht denken, wenn das Theater neu los geht in den Kommunen. Da werden viele zu Zwangsumzügen verdonnert werden, weil die Kommunen sparen wollen. Da hat man fein das Recht in Deutschland mal wieder gebeugt- ist ja aber in der Geschichte nichts Neues. Ein Genickschuss ist da noch humaner.

  4. Julchen sagt:

    In der Wahrnehmung involvierter Sachbearbeiter, Telefonisten und Politiker scheint es sich bei den Betroffenen tatsächlich nicht mehr um Menschen zu handeln. Es sind offenbar verdinglichte und nummerierte Gebrauchswesen, die mal zum Schneeschippen, mal zum Entfernen von Hundekot gelegentlich gebraucht werden könnten. Für die reicht dann auch Leitungswasser zum Leben

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-empfahl-arge-leitungswasser-ostern-5142.php
    kompletter Artikel.

    Ähnliche Ratschläge habe ich auch schon erhalten.
    Auf Rückruf habe ich in einem dringenden Fall über eine Woche gewartet um dann eine blöde Antwort zu bekommen.

    Es ist der Hass- den die Leute auf einen abladen- wobei es nicht mal persönlich gemeint sein mag- die können schon gar nicht mehr anders- weil sie nicht mehr denken. Sie handeln wie Roboter.

    Hartz IV ist ein Attentat auf die Menschen- wer überlebt-hat Glück gehabt.
    Schon die Leute, die den Regelsatz berechnet haben, waren entweder besoffen oder gemeingefährlich. Niemand- von 6,8 Millionen Menschen kann das so- wie geschrieben- hinbekommen, weil jeder Bedarf anders ist und wenn die Gesundheit hin ist, haste 12,74 Euro oder stirbst halt. Wen jucksts?

  5. Claudia sagt:

    Ich habe schon den Eindruck, daß Harzt IV Empfänger schlecht behandelt werden, aber ich spreche nicht von menschenverachtend sondern von einem Verstoß gegen das Diskriminierungsgesetz.

  6. Georg sagt:

    Hallo,

    so, ich lese hier immer nur die eine Seite und dies kann so nicht stehen bleiben.

    1. Die Mitarbeiter der Jobcenter sind auch Menschen!
    Sie sollen weder beschimpft, bespuckt oder bedroht werden!
    2. die Gesetze sind nicht klar formuliert und die Mitarbeiter sind keine Juristen, darum können Sie keine eine umfasende Auskunft geben.
    3. Es gibt einen Auftrag, der sinngemäß lautet, dass jeder eine Arbeitsstelle, eine Qualifizierung oder eine AGH bzw. weitere Angebote erhalten muss, wie soll sich dann der Mitarbeiter der Jobcenter verhalten? Soll er gegen Dienstvorschriften bzw. Gesetze verstoßen?
    4. Die Politker und die Gesellschaft müssen endlich akzeptieren, dass wir keine Vollbeschäftigung merh erreichen und das wir Menschen im Lande haben, die können auch nicht mehr zu 100 % den Arbeitsmarkt angehören. Heir muss es Angebote geben, damit diese Personengruppe auch weiterhin ein Bestandteil unserer Gesellschaft bleibt.
    5. ALG II ist so anzupassen, dass derjenige der arbeiten kann auch einen finaziellen Unterschied verspürt zu denjenigen der nicht arbeitet.
    6. Arbeiten für die Allgemeinheit sind Arbeiten für uns. wer von der Gesellschaft Leistungen erhält, soll sich mit seinen zur Verfügungstehenden Mitteln (Arbeitskraft) einbringen.

    Georg

    • R.Schmidt sagt:

      @Georg

      “2. die Gesetze sind nicht klar formuliert und die Mitarbeiter sind keine Juristen”

      Nun dann taugen sie wohl auch nicht zum anwenden in Bezug auf Hartz 4 Bezieher! Wo kommen wir hin, wenn jeder unerfahrene Nichtjurist als Argemitarbeiter nach gut dünken entscheiden kann?
      Da haben wir das Problem! Keine klaren Richtlinien, keine umfassende Auskunft und Hilfe gibt es auch nicht. Von Verständnis will ich garnicht erst anfangen, sind ja nur “dienernde Bittsteller”!

      Nur knurren und murren und streichen und fordern und beleidigen und warten! Ebend wie man sich das als Bürger eines Sozialstaates vorstellt.

    • inge sagt:

      1. Die Mitarbeiter der Jobcenter sind auch Menschen!
      Sie sollen weder beschimpft, bespuckt oder bedroht werden!


      wollen sie etwa allen ernstes behaupten, alle h4 empfänger würden die mitarbeiter beschimpfen, bespucken oder bedrohen? heutzutage ist kein job mehr sicher und jeder von uns kann arbeitslos werden. aber wird man deswegen etwa zum asozialen? schon traurig, wenn menschen ungeprüft jede böswillige meinungsmache übernehmen, die rtl ,bild, sarrazin,, westerwelle und konsorten verbreiten. :-(
      ich arbeite selbst in der diensleistung und zu den grundregeln gehört nun einmal die kundenfreundlichkeit dazu. in jedem unternehmen wären derartige mitarbeiter, wie sie bei der arge arbeiten, schon längst vor die tür gesetzt worden.

      2. die Gesetze sind nicht klar formuliert und die Mitarbeiter sind keine Juristen, darum können Sie keine eine umfasende Auskunft geben.


      kein grund die gesetze deswegen nach gutdünken und zum nachteil des leistungsempfängers auszulegen. wozu habe ich einen vorgesetzten an den ich mich wenden kann?

    • Julchen sagt:

      Punkt: 1 ist völlig richtig ! Solche Dinge wie bespucken geht auch nicht. Und natürlich sind die SBs auch Menschen. Jedoch hat “Menschsein” nichts mit der Körperlichkeit einer Person zu tun, sondern mit der geistigen und ethischen Haltung dem “Bedürftigen” gegenüber und sich selbst.

      Punkt 2: Dann sollen sie sich gefälligst informieren und dann rechtsverbindliche Auskunft erteilen, weil dass wichtig ist für ALG II Bezieher- denn die einen Fehler machen- aus Unwissenheit, werden sie bestraft.- die ARGE Mitarbeiter nicht.

      Punkt 3: meinetwegen OK, wenn notwendig- aber nicht 5 x hintereinander wenn man ein gestandener Berufsmensch ist und die sich einfach nicht kümmern, wo man hinkommt und was da abgeht und Geld verbrennen, weil sie einen in einem gewissen Zeitraum “weg” haben müssen- von den Bestimmungen her.
      Erzähl hier keinen!

      Punkt 4: Unsinn, weil es sehr wohl solche Stellen gibt, wenn der Gesetzgeber dafür sorgt- dass die Firmen die auch bezahlen können, vor allem in Handwerksbetrieben.
      Ohne Vollzeitbeschäftigung kann KEINER mehr eine Familie gründen oder ein Haus bauen oder kaufen oder ein Auto. Denn keine Brank gibt einem was, wenn man als Zeitarbeiter ankommt oder mit 2 Minijobs.
      Steuersystem drastisch ändern, keinen neuen Beamten mehr einstellen, Pensionen kürzen etc. und da gäbe es noch viel mehr.

      Punkt 5: auch falsch- denn wenn keine Arbeitsplätze da sind- egal für wie viel- kann der Arbeitslose nichts dafür und immerhin haben die meisten bereits über 30 Jahre geschuftet, ich auch. Dieses Denken ist völlig hirnrissig-
      befasse Dich nur einmal hiermit:
      http://www.unternimm-die-zukunft.de/index.php?id=54
      Bedingungsloses Grundeinkommen- dass ist die Zukunft- und nicht Minijobs- die gehören abgeschafft-wie die 1-Euro Jobs, wobei letztere entschieden gegen dass GG verstossen.

      Punkt 6: Nein- weil es nicht nötig ist- und weil ich mit Sicherheit mit fast 57 Jahren und schon kaputt geschafft nicht irgendwelchen Idioten den Dreck wegkehre, den sie selber angerichtet haben.

      Die Gesellschaft- ist in diesem Land nur die Elite- und die hat immer schon die Knechtschaft gefördert- Mit mir nicht !

      Freiwillig und ehrenamtlich etwas tun- dass ist OK und kann jeder bestimmen- aber selbst da bestimmt die Elite, wer darf und wer nicht.

      Nee- sorry Georg- kann dir da nicht zustimmen.

      • Julchen sagt:

        @ Georg
        noch was vergessen:

        Wer arbeiten soll- für die “christliche” Gemeinschaft, Gesellschaft- der muss erst mal satt sein und Kraft haben- und auch Kleidung haben.
        Das hat Deine gepriesene Gesellschaft 5 Jahre lang vehindert- und daher -gibt es genügend Menschen- die das gar nicht mehr schaffen würden.- körperlich zu arbeiten.

        Selbst Kranke lässt man in diesem Land hungern und Kinder.

        Ich spucke auf solch eine Gesellschaft.

  7. Mr. Burns sagt:

    Mmhh…beim Lesen der Kommentare habe ich habe zuweilen den Eindruck, EINIGEN Empfängern von Transferleistungen ist nicht deutlich, über welch luxuriöses Sozialsystem wir hier sprechen. KEIN finanzielles Unterstützungsystem welches auf Steuergeldern basiert wird Gerechtigkeit für alle schaffen. Und ausser Moservorschlägen a la “Alles Schxxx” kommt hier nichts herüber.

    Schuld an der eigenen Situation haben – wie üblich ein Anzeichen erlahmter Eigenmotivation – IMMER nur die anderen. Seien es die Politiker, Behörden oder die dort Beschäftigten.

    Und zu erwähnen ist, dass ich es keinesfalls für gut heiße, dass der Eindruck vorherrscht, dass es “global menschenverachtend” bei H4 zu geht. Mit solch einem Begriff sollte man aber sehr vorsichtig herumschlagen. Mit ist es unverständlich und es muss ideologisch initiert sein, dass man eine Behörde (und letztlich die Beschäftigten) derart beschimpft, die dort tagtäglich den Lebensunterhalt sichern.

    Für meinen Geschmack sollte eine wesentlich knappere und härtere Gangart eingelegt werden und sich an anderen Sozialsystem orientiert werden. Nach einer begrenzten Bezugsdauer werden dort die Transferleistungen in Lebensmittelkarten umgewandelt.

    • Julchen sagt:

      Unsinn !

    • Julchen sagt:

      **Zitat** von “Mr.Burns**
      Für meinen Geschmack sollte eine wesentlich knappere und härtere Gangart eingelegt werden und sich an anderen Sozialsystem orientiert werden. Nach einer begrenzten Bezugsdauer werden dort die Transferleistungen in Lebensmittelkarten umgewandelt..

      **
      Merkt ihr welch Geistes Kind und Farbe dahinter steckt?

    • R.Schmidt sagt:

      @Mr. Burns
      Typisches negatives Geschwafel eines Nichtbetroffenen, auf hohem Ross sitzenden Bundesbürger.

      erlahmte Eigenmotivation

      luxeriöses Sozialsystem

      eine Behörde derart beschimpfen

      knappere und härtere Gangart

      An Dummheit und Verständnislosigkeit nicht zu überbieten.

    • @ burns

      Sie sollten erst denken, dann reden! Vor allem, Sie reden das nach, was Sie so in allen möglichen Gazetten so geboten bekommen; vor allem denen reden Sie nach dem Mund, die “hervorragend” die Meinungsmache in Deutschland betreiben.

      So wurde nicht nur Ihr Hirn versaut, sondern auch das der politisch Tätigen.
      Sie prostituieren eine Denke, die mittlerweile usus in der öffentlichen Meinung ist.

      Die Politik hat selbstverständlich für eine verfehlte Arbeitsmarktreform Hartz 1-4 gerade zu stehen. Und vor allem die müssen dafür finanziell geradestehen, die mit ihrem Stimmzettel für diese saumäßige Wirtschafts- und Finanzpolitik gestimmt haben.
      Sie (burns) als Steuerzahler haben mit Ihren Steuergeldern dazu beizutragen, daß Menschen, die unverschuldet in Arbeitslosigkeit geraten sind, ausreichend Geld in der Tasche haben und teilnehmen können am sozio-kulturellen Leben in Deutschland.
      Sie (burns), Sie haben die Klappe zu halten, Sie haben sich zu bescheiden und Sie haben die verdammte Pflicht zum Teilen!
      Vielleicht verzichten Sie mal auf Urlaub oder irgendeinen anderen Konsum-Unsinn. Das würde Ihrer Persönlichkeitsentwicklung gut tun und den “pathologischen” Hedonismus, der in unserer Gesellschaft Charaktere versaut, ein wenig bremsen. Das würde unserem Land gut tun.

  8. Seraphine sagt:

    1. Die Mitarbeiter der Jobcenter sind auch Menschen!
    Sie sollen weder beschimpft, bespuckt oder bedroht werden!

    Dann sollen sie sich auch wie solche verhalten ;-) und nicht als “überlegende” bessewissende Menschen ALGII-Empfänger klein machen. Wir hatten zu Anfang eine total unfähige SB, wir mussten sage und schreibe 3 Monate warten, bis unser Antrag endlich bearbeitet wurde. Hätten uns unsere Familien und Freunde nicht unterstützt, tja, wer weiss, was dann geschehen wäre..

    2. die Gesetze sind nicht klar formuliert und die Mitarbeiter sind keine Juristen, darum können Sie keine eine umfasende Auskunft geben.

    Dann müssen sie geschult werden!!! Es kann ja nicht angehen, das da Leute sitzen, die keine Ahnung haben, von dem, was sie tun.

    3. Es gibt einen Auftrag, der sinngemäß lautet, dass jeder eine Arbeitsstelle, eine Qualifizierung oder eine AGH bzw. weitere Angebote erhalten muss, wie soll sich dann der Mitarbeiter der Jobcenter verhalten? Soll er gegen Dienstvorschriften bzw. Gesetze verstoßen?

    Ich habe in 4 Jahren ein Jobangebot erhalten – und zwar bei meinem Ex-Arbeitgeber – ohne Worte…

    4. Die Politker und die Gesellschaft müssen endlich akzeptieren, dass wir keine Vollbeschäftigung merh erreichen und das wir Menschen im Lande haben, die können auch nicht mehr zu 100 % den Arbeitsmarkt angehören. Heir muss es Angebote geben, damit diese Personengruppe auch weiterhin ein Bestandteil unserer Gesellschaft bleibt.

    Da hast du nicht unrecht. Wie kann man das ändern?

    5. ALG II ist so anzupassen, dass derjenige der arbeiten kann auch einen finaziellen Unterschied verspürt zu denjenigen der nicht arbeitet.

    Falsch, die Löhne sind so anzupassen, dass Menschen von ihrem Verdienst leben können und eine Familie ernähren können. Wenn der Familienvater 40 Stunden und mehr in der Woche schuftet und 1200 Euro nach Hause bringt – davon kann er keine Familie ernähren.

    6. Arbeiten für die Allgemeinheit sind Arbeiten für uns. wer von der Gesellschaft Leistungen erhält, soll sich mit seinen zur Verfügungstehenden Mitteln (Arbeitskraft) einbringen.

    Du, ich habe Jahre gearbeitet und ich habe Jahre in die AV eingezahlt, also erwarte ich auch eine gewisse Leistung dafür. Ist ja nichts so, dass ich nix für das Geld, das ich, wenn ich arbeitslos werde, nichts getan habe. Wir sind immer noch ein Sozialstaat, als solcher hat er sich eben auch um seine Leute zu kümmern. Ich werde nicht zwangsarbeiten, weil andere meinen, ich müsse was für die Almosen, die ich vom Staat bekomme, tun. ;-)

  9. Axel Winter sagt:

    Liebe Leute,

    seit 2006 bin ich ehrenamtlicher Hartz IV – Berater. Zunächst im Kreis Coesfeld,dann in Datteln, Waltrop, Oer-Erkenschwick; von denen, die mich kennen und meine Arbeit schätzen ging der Bekanntheitsgrad nach Schleswig-Holsten, Bayer, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Ich bin kein Rechtsanwalt. Meine 4 Jahre Volksschule haben ausgereicht, lesen ! schreiben ! und denken ! zu beherrschen.
    Fachleute der ARGEN, Job-Center erklären, dass meine Tätigkeit nicht notwendig sei, da die Fachleute in den Rathäusern sitzen. Nun kommt es immer öfter vor, dass diese Fachleute keine Antworten, keine Erklärungen auf die Fragen der Hilfebedürftigen geben, können. ( Kann ich nicht beantworten ) Antwort erhalten die Menschen z.B. bei mir, oder Hilfeinitiativen, denn denkende Laien können so etwas. DENKEN, ERKLÄREN, FREUNDLICH SEIN
    Das Verhalten der Mitarbeiter der Hilfeeinrichtungen ist constant schlecht. Aus meinen Erfahrungen kann ich das sagen. Also: Wer Fragen hat, FRAGE, wer sich ungerecht behandelt fühlt, FRAGE und lege WIDERSPRUCH und nötigenfalls auch KLAGE ein. Aber immer vorher prüfen lassen, ob sich der Gang lohnt. Zeit muss man mitbringen….. winterhilfe ehrenamtliche Hartz IV – Beratung

  10. Michael Johannsen sagt:

    Die Sachbearbeiter der ARGEN stellen seit mindestens 12 Monaten stark vermehrt sanktionsbedrohte, aber unerfüllbare oder nur sehr schwer erfüllbare Forderungen an die Arbeitslosen, ausschließlich mit dem Ziel, den Bundeshaushalt auf Kosten der Ärmsten zu entlasten. Arbeitsplätze, die von Robotern und Maschinen besetzt sind, können nicht von Menschen besetzt werden.

    Vermehrt werden in den ARGEN als Sachbearbeiter gefühlskalte Technokraten eingesetzt. Derartiges Personal wurde vor 68 Jahren von der damaligen zweifelhaften Regierung an anderen Orten eingesetzt, um dort ihrer unheilvollen Tätigkeit nachzugehen. In Majdanek, Dachau, Sobibor, Plaszow, Auschwitz I, Ausschwitz II und vielen anderen Orten wurden die damals gültigen Gesetze in die Tat umgesetzt.

    Wann ist der Regierung die Mietzahlung an die HartzIV-Empfänger zu teuer, wann werden ganze Wohnviertel angemietet, um sie uns “kostenlos” zur Verfügung zu stellen? Ich glaube so was nennt man Ghetto.

    Man kann ja mal weiter denken, die Zukunft kennt niemand.

    Gruß
    mj

  11. winni sagt:

    Hallo ich bin auch Langzeitarbeitsloser, aber ich versuche alles wieder ins Berufsleben zurück zu kehren. Habe auch noch eine Weiterqualifikation gemacht. Doch die Mitarbeiter vom JobCenter ( für mich die sogenannten Fallmanager ) sind überhaupt nicht kompetent, ich war in einer schwierigen Phase meines Lebens und eine von den Mitarbeiter hatte eine Information nicht weiter gegeben, an die Leistungsabteilung, jetzt habe ich viel Stress.. das ist nicht normal.. die verdienen Geld und bringen keine Leistung, wo haben wir die Rechte, bitte um Hilfe

  12. A.P. sagt:

    Hartz4 ist eine andere Form von staatlich verordneter dem Grundgesetz in vielen Punkten widersprechender Zwangsarbeit…! Der menschenverachtende Grundcharakter besteht darin, dass sich die Mitarbeiter der ARGEN als Handlanger eines diktatorischen Machtapparates verstehen…in dem Menschen ohne ihnen wirkliche Perspektiven aufzuzeigen nach belieben drangsaliert und ausgebeutet werden können. Das ganze Hartz4 Desaster gehört sofort abgeschafft und durch eine sanktionsfreie Grundsicherung welche sich oberhalb der Armutsgrenze bewegt ersetzt. Deshalb ist ein Mindestlohn und gesetzlich festgeschriebene Arbeitsbedingungen welche vor Ausbeutung schützen zwingend erforderlich. Menschen zum reinen Profitobjekten zu degradieren…wird dem globalen Ausbeuterkapitalismus in den nächsten Jahren zum Verhängnis werden…hoffentlich geht er dabei gründlich zu Grunde !

  13. eckhard sagt:

    Ich hatte beim Kreis coesfeld ein antrag auf darleehen der übernahme von kosten zur Verlängerung eiens reisepasses gestellt der wurde, von sachbearbeiter wirsch dazwischengerufen am telefon wenn
    sie , noch bis juli unabweisebare sachen, vorsichherschieben können weils ie andreres zu zahlen haben als das werde ich ein teufel tun und ihnen , den reisepass zu finanzieren , so stefan v. der gemeinde senden.westfalen. von kreis Coesfeld , er sagte mir er lege jetzt auf , ich sagte ihn mit ihn zu reden das sei wie bauernkotze zu schlucken.. das sit einfach abartig diese komune..

  14. Kerze sagt:

    Die Interventionsstelle gibt es jetzt. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer: 0345 1332518

    Habe gute Erfahrungen damit gemacht.

  15. Alienna sagt:

    Meine Güte, hier gehts ja heiß her!
    Zunächst einmal muss ich denen, die “motzen” leider in vielen Punkten Recht geben. Die meisten – nicht alle – Jobcentermitarbeiter behandeln einen tatsächlich von oben herab. Egal, wie man in die Arbeitslosigkeit geraten ist, oder ob man brav alle zwei Monate beweisen kann, dass man wirklich alles daran setzt, wieder eine Arbeit zu bekommen.
    Man wird in einen Topf geworfen mit dem “typischen” Hartzie: Hat ja eh kein Bock, ist faul bla bla bla – und wird dementsprechend behandelt.
    Was ungerechtfertigte Sanktionen angeht, auch da habe ich so meine Erfahrungen gemacht und kann nur denjenigen zustimmen, die den Jobcentermitarbeitern eindeutiges Fehlverhalten vorwerfen. Denn es stimmt tatsächlich, der Mitarbeiter macht einen Fehler, aber ausbaden darfs dann jemand anderes. Es nimmt mich nicht wunder, dass ein Langzeitarbeitsloser, der wirklich nichts anderes möchte als wieder ins Berufsleben einsteigen zu können, irgendwann psychisch durch das ganze Hin und Her von Sanktionen und Streichungen, inklusive des ständigen Herumrührens in der Privatsphäre, so fertig ist, dass er dazu nun fast nicht mehr fähig ist. Und die “Allround – Waffe”, der berühmte 1Eurojob ist, wie ich auch bereits aus eigener Erfahrung weiß, wirklich ein Witz. Ich selbst bin Bürokauffrau. Fand es ja auch toll, von meinem Jobvermittler auf diesem Sektor einen 1E. Job vermittelt zu bekommen. Schon, damit ich am Ball bleibe…wie man so schön sagt. Tja, nun sitze ich in einem Büro, halte dort den Stuhl warm, soll aber sonst nichts machen, weil die NEUE Kraft das EDV System nicht in ihren Kopf bekommt und üben muss.(Wobei ich mir das Programm angesehen habe und es ist selbst für jemanden, dem man nichts gezeigt hat, sowas von einfach da durchzusteigen) Zum Thema neue Kraft. Wäre ja nur ein 400Eurojob gewesen, aber für den einen oder anderen mit Sicherheit schon mal ein kleiner Schritt nach vorn. Statt dessen setzt man den Hartzie halt mal als Lückenbüßer irgendwo hin. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, mit anderen zu sprechen, die ebenfalls in einer solchen Maßnahme versauern. Denen geht es ähnlich und der ursprüngliche Gedanke, den Langzeitarbeitslosen wieder ans Berufsleben “heranzuführen” ist in Ausnutzerei und Vera***sche des Arbeitslosen abgerutscht. Hauptsache, man ist aus der Statistik. Tja, und was die finanzielle Seite betrifft. Auch in diesem Fall bin ich nicht die einzige, welche Monat für Monat von dem Bisschen Bezug noch draufzahlen muss, damit ich überhaupt zu meiner Maßnahme hin komme. Seit dem die Jobcenter nur noch 1,50 Euro zahlen und nicht mehr die Monatskarte, sogar noch mehr. Also, was soll man von so einem System bitte halten?!
    Die Jobcentermitarbeiter reißen sich weiß Gott kein Bein aus bei ihrer täglichen Arbeit. Ich selbst wurde schon mit Sprüchen konfrontiert wie “Nur nicht zu viel an einem Tag” oder “75% Stelle reicht doch, hier ist sowieso nicht soviel los”. oder man wird herzittiert, und darf dann erst mal zwanzig Minuten vor der (angelehnten) Tür warten, während die Dame innen ein Privatgespräch nach dem anderen am Telefon führt. klar doch, dass man dann unfreundlich behandelt und mit Halbinformationen abgespeist wird, wenn man die Leutchen in ihrer Ruhe stört.
    Nein, es stimmt schon, sobald man in die Tretmühle von Hartz IV geraten ist, wird man sozial abgeschrieben. Der tägliche Überlebenskampf willkürlich durch unwillige Mitarbeiter, die mit Sanktionen all zu schnell bei der Sache sind unnötig erschwehrt. Und die “gemeinsamen Bemühungen” gehen zu 99% zu Lasten des Arbeitslosen. Da kann ich nur jedem beipflichten, der seiner Verzweiflung und Wut kräftig Luft macht. Hartz IV Empfänger sind kein faules Pack, nur normale Menschen, die einfach nur menschenwürdig Leben wollen. Statt dessen reißt man denen noch den letzten Boden unter den Füßen systematisch weg und fühlt sich bestätigt, wenn dann tatsächlich irgendwann eine kaputte und abgerissene Gestallt in der Tür steht. Soviel dazu…

    • Fienchen sagt:

      Na das ist wohl wahr was Alienna sagt/schreibt und das müsste mal gross veröffentlicht werden und das da mal was geändert wird evtl.,Top Alienna echt gut.habe alles auch selbst am eigenen leib erlebt was du hier alles so schön schreibst aber selbst wenn das veröffentlicht würde,glaub ich nicht das man daran etwas ändern würde.die politiker stecken sich die ganze kohle ein die werden nie so bestraft stattdessen verschenken sie noch kohle anstatt den eigenen deutschen zu helfen gibt genug hilfe bedürftige die es echt nötig haben.

      naja einfach nur traurig

  16. Nikita sagt:

    Ja dem allem kann ich nur zustimmen. Ich habe gehofft, dass ich nciht auf Hartz 4 angewiesen bin, aber es blieb mir keine andere Wahl. Da studiert man jahrelang einen Studiengang mit weit mehr als 40 Wochenstunden, geht nebenher auch noch halbtags arbeiten für nen Hungerlohn (ja, kein Minijob) und hat nen Studienkredit. Damit lässt es sich leben, trotz der Aussicht auf einige tausende Schulden. Doch dann ist man fertig mit der Ausbildung, man ist ein Nichts für die Ämter dieses Staates. Geradeso mal arbeitslos. Man bekommt kein ALG I (wofür habe ich halbtags gearbeitet nebenher???), ist freiwillig versichert und der Angearschte. Nach 3 Monaten Hartz4-Antrag gibt es immer noch kein Geld. Man weiß nicht mehr wie man Miete, Lebensmittel und den Studienkredit zahlen soll. Man bettelt die Eltern an, die selbst nicht viel mehr haben, um ein wenig Geld an, schließlich will man keine Mietschulden machen und keine Mahnungen ins Haus flattern lassen. Man organisiert sich seine Geldsorgen selbst, findet noch nen Hilfsjob für ein paar Euronen und zum Dank bekommst du die Quittung. Zuviel Einkommen (von was bitte schön?? vom 400 Euro-Job??), Ihnen geht es ja gut. Ach ja?!?! Stimmt, ich vergaß, ich schaffe es mein Leben selbst im Griff zu haben und nach Möglichkeiten zu suchen.
    Ich weiß, mit meinem Studiengang in den Naturwissenschaften und dem Abschluss wird es nur eine kurze Zeit der Arbeitslosig- und Hilfsbedürftigkeit sein, was die ganze Sch**** etwas erträglicher macht, aber für diesen kurzen Zeitraum hat man einfach nichts, auch als Akademiker.
    Und das Sahnehäubchen oben drauf: die kleine, blutjunge Verwaltungsfachangestellte zwingt mich zu einer Maßnahme zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Warum WIEDEReingliederung? Ich habe gerade meine Ausbildung beendet. Die Bewerbungen laufen, ich weiß, was ich machen will und die Themen dieser ominösen Maßnahme sind “Unterricht in allgemeinbildenen Fächer, z.B. Deutsch” oder “Entwicklung persönlicher und beruflicher Ziele” oder “Vertiefung schulischer Inhalte”.
    In diesem Moment lief mir mein Leben vor den Augen ab und suchte nach der Stelle mit dem Fehler, ab wann alles schief lief…
    Und die Verwaltungsfachangestellte grinste mich hämisch an und sagte: “Hinten ist noch ein Antrag auf Fahrtkostenerstattung”.
    Auf Wiedersehen!!!

  17. Alienna sagt:

    Das ist wirklich einfach nur traurig. Ich habe leider schon zu oft mitbekommen, dass jemand schon zitternd und nervös vom Briefkasten zurück gekommen ist, weil ein Schreiben vom Jobcenter dabei war und dieser jemand diese ständigen Bombardements von Forderungen und gleichzeitiger Androhungen von Sanktionen nicht mehr ertragen konnte. Wäre es denn so falsch, einfach in Ruhe gelassen zu werden. Dem Arbeitslosen selbst die Entscheidung zu überlassen, ob er seine Bezüge durch einen 1Eurojob aufbessern will. SOFERN SICH ETWAS SINNVOLLES ERGIBT. Oder nicht erst lähmende Diskusionen führen zu müssen, weil man, anstatt herumzusitzen und einen Bürostuhl zu wärmen die Zeit lieber nutzt und Kurse besuchen möchte, die einem dann auch wirklich was bringen… und dann doch beim 1EJob landet.
    Wäre es denn zuviel verlangt, dem Arbeitslosen sofern er sich tatsächlich redlich um eine neue Stelle bemüht, diese Bemühungen auch anzuerkennen und im gewisen Maße auch auf seine Wünsche eingeht, anstatt denjenigen durch ständige Forderungen und Drohungen in “einer Spur” zu halten, die er so oder so schon freiwillig eingeht, weil er ja wieder arbeiten will. Was soll dann bitte dieses zusätzliche pausenlose unter Druck setzen!!!!!!!!!!! Wer sucht und seit längerem nur Absagen kassiert, ist schon gefrustet genug und setzt sich schon selbst mit der Angst auf der Strecke zu bleiben unter Druck. So jemand braucht bestimmt niemand, der ihm dann noch zusätzlich in den Hintern tritt!

  18. Alienna sagt:

    Hat sich eigentlich schon mal jemand Gedanken über die sog. Bürgerarbeit gemacht?!
    Mir wurde richtig übel, als ich die Informationen dafür zusammengetragen habe.
    1. man wird wieder nur an gemeinnützige Einrichtunen verheizt, anstatt an eine richtige Arbeitsstelle
    2. Das Ganze dann zu einem “Gehalt” von round about 900 Euro brutto ( 720 € netto ) bei einer 30Stunden Woche. Wer Glück hat darf sich über 1020 € freuen, das sind ein wenig mehr als 800€
    (Zum Vergleich: Bei einer 20 -25 Std. Stelle auf dem normalen Arbeitsmarkt kann ich einen Brottolohn von 1300€ fordern – und habe ihn auch bekommen – das wären dann 970€ netto )
    3. Das Bürgerarbeitsendgeld kann zwar unter besonderen Umständen mit Harz IV aufgestockt werden, wobei diese Umstände wachsweich formuliert sind. Außerdem habe ich schon mehrmals gelesen, dass ein Single z. B. keine Aufstockung zugestanden bekommt. Wobei dieses Mal ohne Gewähr. Aber öfter schon gelesen HM?!
    4. Anscheinend ist es so, dass man trotz Bürgerarbeit immer noch nicht von den Jobcentern weg kommt, sondern weiterhin den bisherigen Verpflichtungen nachzukommen hat, wobei die Sanktionen hier noch schärfer sein sollen.
    Also, in meinen Augen sieht das Ganze eher nach einer Möglichkeit aus jemanden noch mehr zu erpressen und unter Druck setzen zu können, als denn nach einer Maßnahme, die wirklich was bringt. Zumal das Ziel, den Arbeitslosen wieder in den normalen Arbeitsmarkt zu bringen ja auch nicht mehr als vorher gegeben ist. Letztlich ist das nur ein getarnter 1€job und die “gemeinsamen Bemühungen” bleiben wieder einmal am Arbeitslosen hängen. Wobei der ja dann nicht mehr als Arbeitsloser gilt, aber trotzdem immer noch im gleichen Sumpf festhängt.
    Also, ich will ja nicht immer motzen und nörgeln, aber meiner Meinung nach, führt eine derartige Politik in vielen Fällen zu einer Verschlechterung der Situation für einen Arbeitslosen und man kann nur hoffen, dass der Jobvermittler beim jeweiligen Jobcenter so vernünftig ist, das auch ( bei einem solchen Fall ) zu sehen!!

  19. enchantedlight sagt:

    wollt nur mal kurz an diesen “Top”-manager aus den Achtzigern errinnern der an alle grösseren Unternehmen die Empfehlung herausgegeben hat möglichst viele “künstliche” Arbeitslose zu erschaffen damit der Arbeitgeber mehr Druck auf die übrigen Arbeiter ausüben kann. Schliesslich wird man ersetzbar gemacht indem die Entwicklung immer etwas abgebremst wird (also expansion von unternehmen,fortschritt von technologien ) und dadurch angeblich nicht genug arbeit da ist … . Schliesslich gab es auch mal andere Zeiten wo es zu wenige Arbeiter gab und diese dann extra “importiert” wurden. Also Arbeit gibt es genug nur ist die Frage was ist sie wem wert. … Entwicklung schön und gut doch in welche Richtung ? Geistige-entwicklung und damit tatsächlicher Fortschritt oder noch mehr Materieller Wahn mit seinen Hinterlassenschaffen z.B. aus der “modernen Chemie” Atomkraft etc. … .
    Arbeit gibt es wie gesagt genug nur wird das was getan werden müsste als lächerlich dargestellt und als unnütz dargestellt. Ich finde die Arbeit eines ” Schamanen ” bspw. wird in unserer Gesellschaft gar nicht annerkannt weil das ja auch alles Hokuspokus ist .. genauso wie Elektrischer Strom vor 200 Jahren auch nur Hokuspokus war ? Oder Akupunktur ?! Ziemlich arrogant ….. dann vertrauen wir lieber Sachen die mann anfassen kann .,,,. wie in der Steinzeit ! oder könnt ihr elektrischen strom sehen ?
    Gut ich will nur sagen das unsere Gesellschaft etwas in Richtung Materiellem Besitzeifer abgedrifftet zu sein scheint anstatt sich über evtl. mögliche Alternative Lebensweisen gedanken zu machen.
    Damit meine ich in allererster Linie den Respekt vor der Erde und dem Leben auch dem eigenen ..oder was nützt es wenn die Bauindustrie boomt wie noch nie und Aufgrund von den Eingesetzen Baumaterialien die darin Lebenden Menschen immer kränker werden lässt damit dann noch mehr Pharmazeutika eingesetzt werden können. Toll wieder Arbeitsplätze geschaffen .. haha

  20. 1961bj sagt:

    ich habe jetzt die Ablehnung bekomme und muss klage und bekomme keine geld leben von jobcenter . Die Mitarbeite war unfreundlich und wollte nicht mal sagen wo ich Hilfe bekommen kann

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