Westerwelles Hartz-IV-Rechnung geht nicht auf

In der Debatte um Hartz IV und Arbeit, die sich wieder lohnen muss, wurden schon viele Zahlen, Fakten und Daten genannt. Auch FDP-Chef Guido Westerwelle hat sich mit Musterrechnungen weit aus dem Fenster gelehnt. Dass seine Zahlen nicht den Tatsachen entsprechen, kam jetzt ans Licht, nachdem die Linksfraktion eine Berechnungsanfrage an das Bundesarbeitsministerium gestellt hat.

Guido Westerwelle hatte im Februar propagiert, eine verheiratete Kellnerin mit zwei Kindern habe jeden Monat 109 Euro weniger im Portmonee als eine vergleichbare Familie, die auf Hartz IV angewiesen ist. Damit hat der Vorsitzende der FDP eine gewaltige Diskussion losgetreten, die vielfach auch entartet ist. Hätte Westerwelle richtig gerechnet, wäre es vielleicht etwas ruhiger zugegangen. Der CDU-Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Ralf Braucksiepe, hat sich die beiden Musterfamilien noch einmal vorgenommen. Sein Ergebnis: Die Kellnerin hat inklusive Wohngeld und Kinderzuschlag monatlich 456 Euro mehr zur Verfügung.

Für Jutta Krellmann von der Linksfraktion steht damit fest, dass Guido Westerwelle „mit einer falschen Behauptung eine Hetzkampagne gegen Hartz-IV-Empfänger losgetreten“ habe. Wenn der FDP-Chef nicht bewusst gelogen habe, beweise die neue Rechnung dass er von den Sachen, über die er rede, „keinen blassen Schimmer“ habe.

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0 Antworten auf Westerwelles Hartz-IV-Rechnung geht nicht auf

  1. eric köllner sagt:

    Da hat es die gute Frau krellmann auf den Punkt gebracht!!!diese Leute sind bestens darin geschult ihre eigenen Taschen zu füllen, nutz-sinnlose Gesetze zu schaffen.doch haben sie keine Ahnung was die EHRLICHEN Menschen dank diesen betrügerischen gierhälsen durchleben müssen!nehmt doch das ganze beschissenes Geld tut uns einen gefallen und schiesst euch damit raus ins all. Weitweg. Von den vielen Menschen die ihr täglich aussaugt!lasst doch mal den westerwelle 1jahr vom hartz4 leben-er würde untergehen!PS.jeder Bürger erwartet mehr vom leben doch ihr zerstört täglich Perspektiven!wäre gier ein verbrechen wären diese Politiker endlich dort wo sie hingehören!

  2. Julchen sagt:

    Es wäre seine Pflicht gewesen, sich zu informieren, genau wie Merkel, die seinerzeit behauptet hat, man bekäme die komplette Miete und Strom gezahlt.

    Ob Ww bewusst gelogen hat, weiss ich nicht- zuzutrauen wäre es ihm.

    Als Aussenminister die eigenen Bürger aufzuhetzen ist das Letzte.
    Einer Verantwortung ist er sich jedenfalls nicht bewusst.

    Wer so hoch hinausstrebt wie dieser Mann, der fällt auch tief.
    Irgendwann! Dann wird meine Freude groß sein, bis jetzt haben sie alle irgendwann Fehler gemacht in ihrer Gier nach Macht und Geld.

  3. Heinrich Albert sagt:

    ich kann eric köllner nur Recht geben.Die meisten unserer Politiker
    sind Betrüger ,denken nur daran eine gute Altersversorgung zu
    erreichen ohne einen cent Eingezahlt zu haben.Man sollte sie
    wirklich zum Mond schißen.

    • Ludwig A. sagt:

      Unsere heutigen Politiker leben doch jenseits der Realität, besonders die jüngeren, direkt von der Uni in die Politik .Die haben in ihren Leben noch nie richtig gearbeitet und wissen überhaupt nicht was Leben in Armut ist. Dieses unfähige Volk dort in Berlin sollte erst mal lernen den Bürger zu respektieren und ihn nicht dauernd zu belügen und betrügen.

  4. evalina sagt:

    nur mit einem Satz gesagt:
    Westerwelle und Anhang ab ins Arbeitslager.
    Die Bevölkerung kann sich auch ohne Politiker in die Armut treiben.

    • Marcel sagt:

      So ein unqualifiziertes Gequatsche!
      Ich habe selbst eine Lehre gemacht und bin dann direkt ins Arbeitsleben als Handwerker gestartet. Ein Freund von mir ist Hartz-4-Empfänger. Er fragt mich jede Woche, warum ich denn noch arbeiten gehe, denn er hat definitiv mehr Zeit für seine Familie und das Geld reicht auch, denn das bekommt er ja vom Staat in den Arsch geblasen. Ich weiß, es ist eine Einstellungssache, ob man arbeiten will, oder nicht. Doch unser Staat macht es ja den Gammlern und Faulen so leicht wie nur irgend möglich. Deshalb bin ich voll und ganz der Meinung von Guido Westerwelle, welcher wahrscheinlich als einziger Politiker erkannt hat, das sich Arbeit noch lohnen sollte. Und das hat absolut nichts mit seinem Gehalt zu tun…an alle die sich darüber aufregen–mein Tip: klug sein, studieren und selbst in die Politik, alles andere ist leeres Gequatsche!

      • R.Schmidt sagt:

        @Marcel

        Der einzige faule Gammler den Sie anscheinend kennen, ist Ihr Kumpel! Und deshalb sollen alle so sein?
        Arbeiten Sie erst mal 30 Jahre am Stück und zahlen fleißig Ihre Beiträge, ehe Sie sich anmaßen über ältere und nun bedürftige ehemalige Arbeitnehmer zu richten!
        Die meisten ALG II Bezieher haben für diesen “Sozialstaat” schon viel erwirtschaftet und im wahrsten Sinne des Wortes “ihre Knochen zu Markte getragen”.
        *
        *
        @Claudia
        Spricht da etwa der “Neid” aus Ihnen?
        Ich hab viel weniger als DIE!
        Könnte es sein, dass Sie sich zu wenig informieren über mögliche Bezüge Ihrerseits?
        Wenn Sie weniger als den “Hartz 4 Satz” haben, können Sie aufstocken oder Wohngeld beantragen. Aber dazu muß man dann schon selbst aktiv werden! Statt zu barmen.

  5. Claudia sagt:

    Ich stimme Marcel voll und ganz zu. Ich kenne ebenfalls Leute, die Arbeitlosengeld II erhalten und mehr Geld als ich, die Vollzeit berufstätig ist, haben. Dazu kommt noch, dass sie weniger Stress und mehr Zeit für sich und Andere haben. Das sollte man sich auch mal vor Augen führen. In keinem anderen Land der Welt ist das soziale Netz so gut gespannt wie hier in Deutschland, das ist einerseits gut und andererseits für die arbeitende Bevölkerung doch wieder zum Nachteil.

    Wenn die Leute im Niedriglohnsekto morgen sagen würden “Sch… drauf, wenn ich Hartz IV bekomme, hab ich mehr…” dann hätten wir hier ein richtiges Fiasko. Es ist also alles reine Einstellungssache, wobei ich auch weiß, dass es auf der anderen Seite sehr viele Menschen gibt, die lieber arbeiten würden, als Leistungen zu beziehen.

    • Stefan sagt:

      Jeder der von HartzIV hier erzählt sollte sich vorher schlau machen, wer wann was wo und wieviel bekommt. Wer weniger als HartzIV für seine Arbeit bekommt ist selber schuld. Es gibt für jeden arbeitenden Haushalt Aufstockung durch Wohngeld. Außerdem kann man sich auch bei den Verbraucherzentralen über günstigere Versicherungen informieren. Ein HartzIV – Empfänger muss von seinen 359.-€ auch seine Strom und Wasserkosten begleichen. Der sogenannte Sozialtarif wird in einigen Bundesländern überhaupt nicht gezahlt.
      Ehepaare bekommen je 329.- Euro, von den Kindern ganz zu schweigen. Das Problem der niedrigen Löhne liegt ganz allein auf Westerwelles Schultern. Wer spricht sich denn ständig für Niedriglöhne aus, bzw. boykottiert einen Flächendeckenden Mindestlohn. Wer wirft denn den Hotellbetreibern Milliarden Steuergeschenke in den Rachen? Hat jemals ein Zimmermädchen eine Aufstockung ihres Gehaltes am unteren Ende der Skala erhalten?
      Ich kenne Leute die HartzIV Empfänger sind und welche die von den Arbeitsargenturen gezwungen werden im Niedriglohnsektor zu arbeiten, da sie sonst mit Sanktionen belegt werden. Wer einmal in der Mühle der Arbeitsagenturen drin ist, der kommt so schnell da nicht wieder heraus. Es wird immer von vielen vermittelten Arbeitnehmern gesprochen, keiner sagt, dass HartzIV Bezieher mit 15 oder 20 Stunden Wochenarbeitszeit als Vollzeitkräfte in der Arbeitslosenstatistik geführt werden. Das heißt der Staat fälscht bewußt die Statistiken um eine sogenannte Vollbeschäftigung vozutäuschen. Ein alt bekannter Politiker, Herr Clement, ehemals SPD sitzt im Vorstand einer Arbeitszeitfirma und kassiert doppelt.
      Tantiemen aus seiner Zeit als Bundespolitiker plus Gelder aus der jetzigen Vorstandsbesoldung. Nette Aussichten in einem Land, dass angeblich ein Sozialstaat sein soll. Deshalb stimmt das Sprichwort zu unserer Bevölkerung zu der ich auch zähle: “Alle dummen schweine und auch Kälber wählen ihre Schlächter selber”!

  6. Michael sagt:

    Dass viele der Politiker in ihrem Vakuum in Berlin leben und von der Realität in Deutschland nicht im Geringsten informiert sind ist leider wahr.
    Ein Westerwelle, der schon als Baby ins gemachte Nest gesetzt wurde und überwiegend von Beruf Sohn war, kann das ganze auch nicht nachvollziehen.
    Ich möchte gern mal sehen, wie einezelne Politiker sich von €4 am Tag ernähren.
    Statt dessen wird von Herrn W. Sonntags in Bonn an der Oper ein Brunch genossen, das etwa einem 14 tägigen Budget eines Hartz4 Empfängers entspricht. (allerdings wird das natürlich von der Partei bzw. Parteispenden gezahlt)
    Neben der Hatz, die von Herrn W. auf die Armen gemacht wird, vergißt er auch, dass viele lange Zeit Steuren und Abgaben gezahlt haben.
    Ich wäre froh, wenn mir nur die Zinsen meiner 36 jährigen Zahlungen zurückgegeben würden. Dann hätte ich ein sorgenfreies Leben weit über den Tod hinaus.

    • Julchen sagt:

      Nun ja, auf Staats-oder Parteikosten fressen die sich ja alle durch, egal welche Partei.
      Die SPD muss auch gut im Futter stehen, wenn ich den Beck oder den Gabriel seh. Die platzen doch bald vor Fett. Generell – wenn man sich nur schon den Bürgermeister von Neukölln ansieht- der muss von morgens bis abends reinhauen- sonst hätte der das Fett nicht, und natürlich das Bier – setzt auch an. Die leben wie die Made im Speck und wir hungern. Anders kann man es ja nicht sagen.

      Mit meinen 34 Jahren Arbeit wär ich dabei! Zinsen her !

      Der Tag wird kommen, da gehen die nirgendwo mehr öffentlich essen, weil dann die faulen Eier fliegen. Ich kann zwar nicht gut werfen, aber ich sehs mit genauso gern im TV an, wenn dann einigen der Kragen platzt.

  7. thomas sagt:

    SoSo..der eine schreibt zuviel geld vom amt,der andere sagt zuwenig,ein anderer schreibt was von solidarität untereinander.
    fakt ist das der staat kein geld mehr hat und irgendwo sparen muss,und wenn es beim verkorksten hartz 4 ist.die vielen arbeitslosen werden ja zudem durch die kommunen arbeitslos gehalten.Es wird ja gleich in 1€ Jobs oder Praktikas vermittelt.Begleitende Unterstützung bei der Jobsuche..Fehlanzeige..ist Ja Aufgabe des Leistungbeziehers.der erneute einstieg ins berufsleben wird zum beispiel durch die zu erwartende überzahlung erschwert.das GG wird sehr oft ignoriert bzw.passend gemacht
    Solidarität untereinander??? der deutsche ist bequem geworden..was geht mich mein mitmensch an…ich hab ein tolles haus,auto,etc….und will meine ruhe jetzt haben.die kategorie kämpfer gabs nur in den 60ern, und die sitzen heute auf gut bezahlten Posten und nach feierabend im schrebergarten.es wird zeit das der deutsche in sachen politik und dem ganzen korrupten system mal wieder KONSEQUENT sich wehrt.
    Es ist fürn alleinstehenden zuwenig,zumal er, da angemessene Wohnungen(Raten für Kaution) rar sind,was zuviel is vom regelsatz bezahlen muss.die befreiung von zuzahlungen wird oft nur sehr selten erreicht.oft ist diese finanzielle belastung auch noch da.
    in sachen jobs muss den kündigungspraktiken mancher arbeitgeber ein riegel vorgeschoben werden.(langjährige mitarbeiter werden durch billige zeitarbeiter ersetzt)

  8. peter,kreissl. sagt:

    hartz,4,muss,weg.das,besste,ist,kein,kindergeld,mehr,anrechnen,auf,,,,,hartz,4

  9. Jörg Schwauna sagt:

    Ich verstehe nicht, warum die Debatte Hartz IV – Niedriglöhne nur auf der Basis des pekuniären Aspekts geführt wird.
    Sicherlich “lohnt” sich finanziell ALG II für einzelne Personen mehr als Niedriglohn plus Aufstockung unter Berücksichtigung der erhöhten Kosten (Fahrgeld, Pausenbrot, Reinigung), aber Geld ist nicht alles.

    Ohne große Vorträge halten zu wollen nehme ich mal Stichworte wie Selbstbestimmung und Unabhängigkeit in den Mund.

    Sichrlich muss Leistung lohnen, was bedeutet, man muss fürs Arbeiten i.d.R mehr bekommen als, wenn man ausschließlich Hilfe vom Staat bezieht, was aber heißt, der (Mindest-) Lohn muss steigen und nicht, ALG II soll sinken.

    Ich nehme lieber ein paar Sozialschmarotzer in Kauf, die es sicherlich gibt und auch in den Gazetten schön vorgeführt werden, als Menschen, die unverschuldet Hartz IV beziehen müssen, nur einen Cent weniger zuzugestehen als es jetzt der Fall ist.

    Rechnen wir doch einfach mal die hoch, die “unverdient” Hartz IV beziehen und stellen wir diese Summe anderen Haushaltsangaben gegenüber, dann dürfte sämtliche Polemik jedem in Hals stecken bleiben, der noch einen Rest menschlichen Anstands hat

  10. Heinz Dörk sagt:

    Wer unverschuldet in die Räder von Hartz 4 gelangt, hat seinen Anspruch verdient.
    Aber die Faulenzer, welche nicht arbeiten wollen (die meisten) sollte man aus der Gulaschkanone füttern.

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