Rüttgers kritisiert die Hartz-IV-Pläne von Kraft als unausgegoren

Der Vorschlag der nordrhein-westfälischen SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft, Langzeitarbeitslose auf freiwilliger Basis gemeinnützige Arbeit leisten zu lassen, wird von vielen Seiten in der Luft zerrissen. Jetzt mischt sich auch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) in die Diskussion ein und bezeichnet die Idee als „zynisch und unausgegoren“.

Die Kritik richtet sich dabei weniger am gemeinwohl-orientierten Arbeitsmarkt, denn an der Aussage, ein Viertel der Hartz-IV-Empfänger habe ohnehin keine Chancen mehr auf dem regulären Arbeitsmarkt. Damit würde die SPD viele der 500.000 Langzeitarbeitslosen in NRW einfach abschreiben. Das entspreche nicht dem „Grundkonsens der Teilhabe-Gerechtigkeit“, dass niemand aufgegeben werde, und komme einer „Kapitulationserklärung der Politik“ gleich, heißt es von Jürgen Rüttgers und dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU). Hannelore Kraft solle ihre Pläne besser beerdigen.

Noch ist ohnehin nicht ganz klar, wie sich die SPD-Landesvorsitzende die Umsetzung ihrer Pläne vorstellt. Ein-Euro-Jobs, 80 Prozent im gemeinnützigen Umfeld, stehen ohnehin in der Kritik, Arbeitsplätze zu verdrängen. Und eine Anschluss-Arbeit hat sich in den meisten Fällen laut Studie des Institutes IAB auch nur in den seltensten Fällen ergeben. Ähnlich sieht die Bilanz beim kommunalen Kombilohn aus. Hier scheitert es an der Finanzierung und wurden aus den geplanten 100.000 nur 15.000 Stellen. Zurückhaltung gibt es auch beim Beschäftigungszuschuss. Bislang sind die Maßnahmen also nicht von großem Erfolg gekrönt.

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0 Antworten auf Rüttgers kritisiert die Hartz-IV-Pläne von Kraft als unausgegoren

  1. Julchen sagt:

    Also ich hab nix dagegen, wenn die mich aussortieren- wenn sie mich dafür in Ruhe lassen. Mit fast 57 habe ich kaum noch Chancen.
    Wenn die Kraft aber meint, dass ich einen Schlag für die Gesellschaft tue, die mich seit 5 Jahren platt macht, dann irrt sie.

    Meine “Alten” die betreue ich schon seit vielen Jahren- und dass kostenlos. Alles was von staatlicher Seite kommt- “nothing”

    Der Staat hat mich ruiniert- durch H4 und deshalb gibts auch nichts mehr von
    Julchen

    • M.M sagt:

      Nur musst Du dabei aufpassen dass die jenigen die für dich einzahlen nicht das selbe wie Du sagen – Du ruinirst micht dann gibt es auch nichts mehr für dich….

      Grundsätzlich wiedersprichst Du dich immer wieder Julchen – hier schreibst Du ihr könnt mich alle mal, ich tu nichts mehr und in anderen beiträgen schreibst Du – gib mir Arbeit und ich gehe , weil ich will ja. Meine meinung hat sich über dich gebildet, auch wenn Du in wirklichkeit vielleicht anders denkst….

      Es ist kein angriff Julchen aber wenn sich 100 Harz IV empfänger so äussern dann ist wohl klar welche meinung sich bildet und auch weiter gegeben wird mit einer unglaublichen steigerung und dadurch leiden andere empfänger die wohl was dafür tun wollen, traurig…

      • Julchen sagt:

        na also man kann ja auch die Wut kriegen.
        Wenn es KEINE Arbeit für mich gibt – !! dann sollen sie mich halt in Ruhe lassen und mich nicht dauernd irgendwohin packen, wo es keinem nützt.
        Kein Mensch wartet auf ältere Frauen- die noch obendrein eine Krankheit haben und nur 3-4 Stunden arbeiten können.
        Ich schreibe dennoch Bewerbungen, aber das Alter steht ja dick drauf- da wird man sofort aussortiert.

        Ich habe ganz einfach die Nase voll von Hartz IV. Erst wird man ruiniert, dann krank gemacht- und dann soll man für 1 Euro irgendeinem den Dreck weg machen. Mit mir nicht !
        Das will ich damit sagen.

        Im Übrigen habe ich auch 34 Jahre eingezahlt für “andere” und meine Söhne zahlen auch ordentlich ein “für andere”.

        Hartz IV muss weg -und die idiotischen Billigjobs auch.

  2. Koschka1952 sagt:

    Was reisst der Rüttgers denn sein Maul so auf. Ideen hat der auch keine. Alles Heuchelei was der jetzt von sich gibt. Nach den Wahlen in NRW wird er wieder sein wahres Gesicht zeigen.

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