Die Jobcenter müssen neu organisiert werden. Diese Forderung des Bundesverfassungsgerichtes steht seit Dezember 2007 im Raum und muss spätestens Ende 2010 erfüllt sein. Angemahnt und für verfassungswidrig erklärt wurde seinerzeit die Mischverwaltung aus Kommunen und Arbeitsagenturen.
Bis jetzt steht noch nicht fest, wie es weitergehen soll. Kein Wunder also, dass der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, ein heilloses Chaos bei Hartz-IV befürchtet.
Zwei Milliarden Euro werden Monat für Monat bewegt. Schon jetzt gibt es massenhaft Klagen und Eilverfahren gegen Bescheide. Im vorigen Jahr schnellte die Zahl auf 175.000. Wird die Neustrukturierung nicht zügig vorgenommen, gilt jeder einzelne Hartz-IV-Bescheid ab dem kommenden Jahr als nicht mehr rechtsgültig. Was daraus folgen würde, bedarf nicht sonderlich viel Phantasie. Um das Mammut-Vorhaben ordnungsgemäß über die Bühne bringen zu können, sei eine erhebliche Vorlaufzeit nötig, mahnt der BA-Chef. „Wir müssen noch in diesem Jahr wissen, wohin die Reise geht, um die Betreuung der Hartz-IV-Empfänger sicherzustellen“, so Weise. Das Grundkonzept habe sich bewährt. Jetzt müssten die Konstruktionsfehler beseitigt werden.

In einem Punkt hat Herrn Weise Recht: Es ist schlimm, dass unsere Politik nicht in der Lage ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu beachten und zügig zu entscheiden.
Dass sich, wie Herr Weise konstatiert, “das Grundkonzept” bewährt hat kann ich allerdings angesichts der Überlastung der Sozialgericht nicht sehen. Ganz zu schweigen von den überlasteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Arbeitsgemeinschaften, was nicht an der “Unfähigkeit” der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt. Als ehemaliger Geschäftsführer einer ARGE kann ich dies durchaus beurteilen. Herr Weise hat sein Bild nur von verschiedenen Berichterstattern die nie die Realität darstellen, da dies ja die lieben Beraterinnen und Berater schlecht aussehen ließe!
Die BA, Entschuldigung Herr Weise, Herr Alt und Herr Becker, wird in dieser Form nie erfolgreich arbeiten. Lediglich im “Aufstellen von Statistiken die die gewünschte Realität darstellen” ist Ihre Truppe gut aufgestellt!
Grauenhaft heute war ich bei der Arge…. in 7 Zimmern alle krank oder keine Ahnung. Die 7-te hat mich dann angeschnautzt , dass ich zum Vorstellungsgespräch fahre. Angeblich wäre meine Einladung nicht richtig und die Fahrt kostet zu viel!!!
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Da wird man schon angeschnauzt weil man einen Vorstellungsgespräch hat !!!!.
Was für ekelhafte, menschenverachtende Schulungen müssen die dort haben, die sind darauf trainiert die Arbeitsuchenden zu demütigen und wie kriminelle Vollidioten zu behandeln.
So etwas mußt Du Dir nicht gefallen lassen,gleich zum Vorgesetzten gehen und Dich beschweren. Da hilft nur richtig Theater machen. L.G.
Ja ich habe gestern da ich sparsam war,bei meiner Betriebskostenrechnung ein Guthaben.
Und nun es wird angerechnet.Mein Sohn bekommt für den Monat November für die Miete 0,01 Cent.
Also wenn man bestraft wird,das man die Umwelt nicht zu sehr belastet.
Ja da werde ich wohl damit anfangen müssen.
Ja kein Guthaben mehr zur Betriebskostenrechnung machen.
Armes Deutschland eine richtige Wegwerfgesellschafft.
Was hat das mit Bestrafung zu tun? Hast du die Betriebskosten aus dem Regelbedarf bestritten oder aus den Kosten für Unterkunft und Heizung? Wenn das Amt die Betriebskosten übernimmt, dann ist auch nur logisch, dass eine Erstattung zu Gunsten der Arge erfolgt
Nachdem ich alles Bezahlt habe an Rechnungen wie Strom, Telefon , Arzt etc bleiben ca 3 Euro am Tag für alles.
Davon soll ich essen mich ankleiden, ankleiden zum Vorstellungsgespräch, zum Friseur gehen, mich weiterbilden, Kleidung für den Probearbeitstag kaufen. Klo unterwegs bezahlen . Am Bahnhof gibt es schon Automaten für 70.- ents wenn man erkältete Blase hat darf man den ganzen Tag nichts mehr essen.
Schuhe nur noch gebrauchte von Freunden tragen, zu grosse. Damit hatte ich schon einen Unfall das sind dann wieder Kosten für die krankenkasse.