Eigentlich ist die Transferleistung Hartz IV nicht dazu geschaffen worden, um Arbeitnehmern nach dem Verlust des Arbeitsplatzes den Lebensunterhalt zu finanzieren über die Grundsicherung.
Den für die erste Phase der Arbeitslosigkeit sollte eigentlich das höhere Arbeitslosengeld I einspringen, damit die Arbeitnehmer sich nicht unmittelbar mit den dramatischen sozialen Einschnitten konfrontiert sehen. In der Realität sieht die Situation wie so oft aber nach neuen Zahlen im Lande durchaus anders aus.
So besagen die Fakten in vielen Teilen Deutschlands, dass immer häufiger bei Jobverlust ein direkter Absturz in Hartz IV bevorsteht, im Einzelfall belaufen sich diese Zahlen auf rund ein Fünftel aller neuen Arbeitslosen. Diese Tatsache für die ersten sechs Monate des Jahres 2009 ist nicht nur dem Deutschen Gewerkschaftsbund ein Dorn im Auge.
Besonders häufig betroffen von diesen neuen Rahmenbedingungen sind vor allem diejenigen, die zu kurz oder im schlimmsten Falle gar nicht sozialversichert waren in den vergangenen beiden Jahren vor dem Arbeitsplatzverlust.
Hiervon sind aus logischen Gründen gerade Leiharbeiter und Menschen mit befristeten Anstellungen betroffen gewesen. Denn gerade in diesen Bereichen wurden in den Monaten der Krise Arbeitsplätze im erheblichen Maße abgebaut.
In dieser Sache gehen die Forderungen nach Nachbesserungen in Richtung des Gesetzgebers. Eine Verlängerung der Anrechnungsfrist könnte dafür sorgen, dass weniger Menschen sofort in Hartz IV abrutschen.

Dieser Beitrag untermauert meine Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn.
Für diesen Abstieg (letzte Schicht) sind ganz eindeutig die Hartz IV
Parteien CDU SPD FDP Grüne verantwortlich.
Arbeitnehmerrechte wurden geschliffen.
Prekäre Arbeitsverhältnisse mit Mikolöhnen massiv geschaffen
sowie den Leihfirmen Tür und Tor geöffnet.
Zum Ändern sind die Parteien zu ängstlich feige und verlogen.
Das Gerangel um die Grenze von Zumutbarem, von Existenzminimum und eben noch über das Minimum hinausragende, dass dann noch die Kosten für diverse Bewerbungen ermöglicht, ist ja nicht neu.
Und schon gar nicht sind “die Parteien zu ängstlich feige und verlogen”. Da sagt doch jeder, was er für zumutbar und angemessen hält.
Entscheidend wäre doch eher die Überlegung, die überhaupt 2die Gesellschaft” darauf kommt, dass es so etwas wie Privateigentum an Produktionsmittel und nach ihm bemessene Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums geben “muss”, einschließlich des ganzen Zirkusses von “Einkommen” und “Transferleistungen”.