Keine Chance auf Abschaffung von Hartz IV

Die Koalition zwischen Grünen und Sozialdemokraten hat während der gemeinsamen Regierungszeit so manches auf den Weg gebracht, was hierzulande längst keine Gültigkeit hat und in Vergessenheit geraten ist.

Doch mit einer Sache werden sich die Arbeitnehmer bzw. die erwerbslosen Verbraucher vermutlich auch weiterhin arrangieren müssen. Dass es zu der von so manchem Sozialexperten geforderten Abschaffung der staatlichen Leistung Hartz IV kommen könnte, erwartet derzeit wohl kaum jemand wirklich.

Für viele ist Hartz IV eher das vorzeitige Ende einer beruflichen Karriere als das, was das Modell eigentlich anfangs sein sollte: Eine Art soziale Überbrückung und ein Sprungbrett zurück in eine Position des so genannten ersten Arbeitsmarktes. Inzwischen bestätigen zahlreiche Erhebungen mit mehreren Jahren Laufzeit, dass dieses Vorhaben größtenteils gescheitert ist.

Auch die kleinen Geschenke der Regierung an die Bezieher wie das einmalige Schulgeld in Höhe von 100 Euro und minimale Anhebungen der Hartz IV Bezüge wie aktuell um ein paar Euro monatlich ändern nur wenig an den eigentlichen Problemen. Und selbst bei der Bundesagentur für Arbeit herrscht Kritik gegen das System vor.

So war es zuletzt der Vorstand Heinrich Alt selbst, der auf eine Ungerechtigkeit des Modells Hartz IV hinwies. Es könne nicht angehen, dass diejenigen, die lange Zeit in die Sozialkassen Beiträge eingezahlt haben, nur mit dem Regelsatz abgespeist werden.

Mit Gerechtigkeit habe dies nicht viel zu tun. Allerdings stellt sich die Frage, ob ein solcher Ansatz überhaupt gerecht sein kann. auf eine Abschaffung hat es derzeit aber keine der so genannten bürgerlichen Parteien abgesehen.

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4 Antworten auf Keine Chance auf Abschaffung von Hartz IV

  1. Ludwig A sagt:

    Es ist doch immer wieder erstaunlich zu sehen wie die Politik es so ganz nebenher schafft die Existenz vieler Mitbürger innerhalb von Minuten zu vernichten nur nach reiner Aktenlage.Leider kann man die Sachbearbeiter, die teilweise zu dumm sind um einen Eimer Wasser umzukippen, nicht zur Rechenschaft ziehen denn deren Verstand reicht teilweise gerade mal aus um zu wissen wie man Hartz IV schreibt. ( selbst erlebt in meiner Stadt. ) Parteien die sich solche Sachen ausdenken werden auch noch gewählt sowie die Parteien die Hartz IV auch noch gutheissen.
    Es gab Zeiten da hat man solche Leute gelyncht ohne lange zu fackeln.

  2. Stefan N. sagt:

    Ich kann mich der Meinung von Herrn Ludwig A. nur anschließen, denn ich habe das auch so erlebt: in der ARGE meines Landkreises wissen manche nicht einmal über die Höhe des Regelsatzes Bescheid und haben auch sonst vom SGB II (das Strafgesetzbuch für die Langzeitarbeitslosen!) kaum eine Ahnung. Es gibt keine konkreten Stellenangebote, man wird mit einer Trainingsmaßnahme oder einer Arbeitsgelegenheit abgespeist und bekommt natürlich stets die Rechtsfolgenbelehrung gratis dazu. Leider herrscht schon seit dem Kaiserrreich in diesem Staat das Prinzip von Befehl und Gehorsam vor. Eines Tages wird sich das Heer der Erwerbslosen solche Bevormundungen und Gängelungen nicht mehr bieten lassen. Soziale Unruhen sind nur noch eine Frage der Zeit.

    Es ist eine Schande, wie schnell man in Hartz IV abrutscht. Man wird psychisch krank, verliert an Selbstwertgefühl und hat auch keine so rechte Lust am Leben mehr.

    Manche ARGE-Mitarbeiter telefonieren privat auf Steuerkosten der Bürger und lassen die Betroffenen auf den Gängen warten. Hier müsste durchgegriffen werden. Mich interessiert es eigentlich nicht, wann eine ARGE-Mitarbeiterin ihren Freund zum Grillen abholt.

    Meine Forderung ist klar: weg mit Hartz IV und Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. Der Traum von der Vollbeschäftigung bleibt ein Traum. Gute Nacht!

  3. Sigrid sagt:

    Allgemein.
    Es würde mich wirklich interessieren, wer die Sachbearbeiter und die Fallmanager bei der AR.GE kontrolliert. Der Teamleiter dieser Mitarbeiter kann es ja wohl nicht sein Ich habe selber an einem Bewerbungstraining der AR.GE teilgenommen(dort landet wohl jeder einmal).Es kammen eines Tages 2 Damen der AR.GE,um zu überprüfen,ob die Kursteilnehmer schnell vorankamen,um dann sofort in einen 1-Euro Job vermittelt zu werden.Die Kursleiterin hatte alles erklärt,wieweit man vorankommt,da sagte eine der Damen von der AR.GE,das muß alles schneller gehen,denn man wisse , was für eine Klientel hier in diesen Kursen ist.Zu der Zeit bis jetzt bin ich in einem Projekt das sich 50plus nennt.Da ich schwerbehindert bin -60% mit dem Merkzeichen -G- und noch eine ganze Liste an Handycaps habe, ist es mir bis jetzt nicht gelungen einen neuen Job zu bekommen . Ich selber habe einen Antrag bei meinem Fallmanager gestellt, dass ich von einem Integrationsfachdienst betreut werde.Mir hat niemand gesagt,das es diesen Dienst gibt.Danke liebe AR.GE und Agentur für Arbeit für die gute Aufklärung, Unterstützung,Bereitschaft zum Reden und zur Verwaltung meiner Person in Form einer Nummer und Fallakte!Viele Grüße von Sigrid

  4. Dunia sagt:

    Hartz 4 soll abgeschafft werden! Die jugendlichen denken schon nach der Schule Hartz 4 zu beantragen.Es kommen mehr Ausländer nach Deutschland um hier Hartz 4 zu bekommen.Das ist nicht Gut das wir hier Hartz 4 haben wir sollten die Usa als Vorbild nehmen und dieses Hartz 4 endlich abschaffen. So das mehr Leute endlich ihren Hintern bewegen und endlich arbeiten gehen.Die Steuerzahler sollen endlich ihr gerechtes geld bekommen.

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