Saarlands Ministerpräsident will Hartz IV Schonvermögen anheben

Ausgerechnet aus den Reihen der Christdemokraten kommt nun ein Vorschlag, der für die Empfänger von Hartz IV ein nicht zu unterschätzender Vorteil wäre.

Vor allem diejenigen, die erst im Antragsverfahren zum Bezug der Leistungen stehen, werden die Forderungen des saarländischen Ministerpräsidenten vermutlich mit Wohlwollen vernehmen. Dabei hatten schon andere in der CDU mit überraschenden Statement – etwa NRWs Ministerpräsident Jürgen Rüttgers – in der Vergangenheit für Verwunderung gesorgt, weil man diese Formulierungen eher bei der SPD vermutet hätte.

Der CDU-Chef Peter Müller aus dem Saarland jedenfalls plädiert öffentlich dafür, das so genannte Schonvermögen im Falle von Hartz IV endlich anzuheben. Eine Summe von 700 Euro per anno hält Müller für angebracht, um den Empfängern bessere Chancen zu geben, um sich etwas anzusparen und für die Zukunft vorzusorgen.

Der Hintergrund ist einleuchtend, wie es ausgerechnet im Saarland zu einer solchen politischen Äußerung des CDU-Spitzenkandidaten kommen konnte. Müller kandidiert direkt gegen den Linken-Chef Oskar Lafontaine. Dieser hat seit jeher gute Chancen auf den Rückhalt der Saarländer, auch aktuell.

Nun versucht Peter Müller auf diese Weise über den Umweg des Schonvermögens die Gunst der Arbeitslosen und Hartz IV-Aufstocker zu gewinnen. Vielleicht irren die kritischen Stimmen aber auch, und die Forderung kommt tatsächlich so sozial, wie Müller es öffentlich formuliert.

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4 Antworten auf Saarlands Ministerpräsident will Hartz IV Schonvermögen anheben

  1. Ludwig A. sagt:

    Ach ja , es stehen ja Wahlen vor der Tür, sonst haben diese Regierungsaffen ja nichts für die Ärmsten der Gesellschaft übrig aber vor der Wahl den Leuten Zucker in den Arsch blasen das geht.
    Man das Pack soll sich was schämen. meine Stimme kroegen die nicht.

  2. Dieter Uhrmeister sagt:

    Ein Land welches für alle keine Arbeit hat
    bzw politisch das nicht will
    sollten die Verantwortlichen in Gülle schwimmen,wenn man verlangt
    jeden monat x Bewerbungen zu schreiben und mit 100 derten Absagen
    leben soll.
    Sozialstaat

    Dieter Uhrmeister

  3. Achtung: Der Kommentar muß erst noch freigegeben werden.
    29. Mai 2009 um 16:19 Uhr

    Wahlen, dienen einzig und allein der Lügen unserer Politiker. Kein versprechen wirt eingehalten.
    Deutschland ein Rechtsstaat, bei weiten verfehlt.
    Die Großen bauen enormen Mist und bekommen statt einer Strafe eine Abfindung in Millionenhöhe Der Kleine macht ein e kleine Straftat wie z,b. Zu schnelles fahren der bekommt locker bis zu drei Spürbaren strafen aufgebürdet. wo ist das rechtsstaatlich zu verantworten????
    der raser macht keinen Großen schaden. aber Manager die uns die Wirtschaftskriese eingebrockt haben die bekommen noch Zucker in den Arsch geblasen. damit sie auf ihren Posten kleben bleiben. Schmiergeldaffäre H. Kohl. wurde durch die Größte Geldwäsche Deutschland´s einfach Rein gewaschen von der Regierung Billigend hingenommen.. Und Nun will mann die HARZ IV Empfänger ködern. Toll Ich wähle Links schnauze Gestrichen voll von CDU CSU und SPD aus meiner Verwandschaft wollen 5 Die Braune Soße wählen. nicht weil sie diese oben sehen wollen. nein als Quittung für den Mist der SPD und CDU.

  4. Annette Zimmermann,24960 Glücksburg sagt:

    Was mir in meinem Bekanntenkreis auffällt ist die hohe Anzahl von alleinerziehenden
    Müttern,die mit ihren Kinder von Hartz IV leben müssen,weil die Väter sich arm ge-
    rechnet haben z.B.die” Selbstständigen”.Da wird die Firma ganz einfach an die Geliebte
    verpachtet,und man hat fortan nur noch ein kleines Geschäftsführergehalt!
    Der Steuerberater hilft noch kräftig mit ,und schon sind die Mütter mit ihren Kindern in Hartz IV.Soll doch der Staat für die geschiedenen Mütter mit den Kindern aufkommen.

    Leider keine Einzelfälle,ein ganz dreister Fall betrifft eine gut Bekannte von mir aus Schleswig-Holstein mit 4 kleinen Kindern (drei Kinder sind sogar behindert).

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