Die Befürchtungen des Nürnberger IAB sind durchaus nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass Hartz IV als Sozialleistung schon in vergleichsweise guten wirtschaftlichen Zeiten zur der augenblicklichen Klagewelle führte.
Wie soll das Modell Hartz IV dann im Umfeld der Krise bestehen, die dem deutschen Arbeitsmarkt aus Sicht der Analysten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung schon bald drohen wird. Die Studie mit dem bedeutungsvollen „4 Jahre Hartz IV“ deckt das IAB eine nicht unbeträchtliche Liste mit Mängeln an, die dem deutschen Sozialsystem zum Verhängnis werden könnte.
Jedenfalls dann, wenn keine umgehende Ausarbeitung neuer, verbesserter Ansätze erfolgen sollte. Schon jetzt steigt die Zahl der Arbeitslosen im Land deutlich an, hinzu addieren sich die grassierende Kurzarbeit in der deutschen Wirtschaft und die ohnehin vorhandenen zahlreichen Jobs im Niedriglohnsegment.
Wenn allein zu Beginn des Jahres deutlich mehr als eine halbe Million Arbeitnehmer ihre Erwerbstätigkeit verlieren, stehen die arbeitsmarktpolitischen Zeichen auf Sturm. Das IAB sieht die Maßnahmen der Regierung zwar als funktionierend, jedoch bei weitem nicht als ausreichend an, um das System Hartz IV als sichere Hilfe für die Verbraucher zu machen. Und das nach vier Jahren.
Wichtig sei insbesondere die Schaffung neuer Programme zur Wiedereingliederung von Hartz IV-lern in den Arbeitsmarkt, mit den 1-Euro-Jobs sei es schlicht nicht getan, vor allem in Zukunft nicht.

Schaffung neuer Programme zur Wiedereingliederung? Ja, sind die denn alle total verblödet, oder wollen uns eben weiter immer mehr für doof verkaufen?
Die Schaffung solcher sinnlosen Programme hilft nur einem, den Ämtern um ihre Sinnhaftigkeit zu begründen!
Es kam bei dem Müll doch nie was raus?! Was da höchstens immerzu als Sinn verkauft wurde, war nur zigfaches Beschönigen bei der zwanghaften Suche danach, dass das Ganze irgendwo Erfolg hatte…
Mit 1-Euro-Jobs ist es nicht getan (also, aber auf jeden Fall weiter mit dem Müll, was?!)
Was kommt dann noch, 50 Cent-Jobs? Um die armen Unternehmer zu entlasten, damit vor allem die Großunternehmer (die haben ja die meisten Jobs verbraten) noch mehr sparen können, auf Schwarzkonten sichern können, bevor sie sich vom Staat mit Millionenbeträgen retten lassen…
Na klar, und diese Unternehmer sitzen dann als Politiker in allen möglichen Amtspositionen und schlagen die 0,07 – Cent – Jobs vor…
Verarscht euch doch selber!