Studie sieht Hartz IV als menschenunwürdig an

Eine aktuelle Studie offenbart viele Fakten zu Hartz IV-Empfängern, die zu denken geben sollten.

In Auftrag gegeben hatten DBG und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt die Erhebung, zu deren Erstellung die Hans Böckler Stiftung Zahlen auswertete und Bezieher von Hartz IV-Leistungen zu ihren Lebensbedingungen und Gefühlen befragten. Das Ergebnis ist weitgehend erschütternd.

Das Grundrecht auf ein würdiges Leben, so der Grundtenor bleibt den Menschen mit Bedarf an Hartz IV weitgehend verwehrt. Nicht nur aus subjektiver Sicht sehen sich neun von zehn Verbraucher mit Anspruch auf die Sozialleistung in einer Situation, in der sie kaum am sozialen gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Die Studie bestätigt diese Emotionen. Nicht einmal der seltene Besuch einer Kneipe sei den meisten Hartz IV-lern möglich. Mehr als 60 % der Empfänger fühlen sich gesellschaftlich an den Rand gedrängt, Isolation setzt zunehmend ein. Erschwert wird die ohnehin schwierige Lage laut Erhebung durch unangemessene finanzielle Rahmen für Wohnkosten und Leistungen allgemein, mit denen die Sachbearbeiter vor Ort die Bezüge ermitteln können.

Mit dem wirklich Bedarf im Sinne eines Existenzminimums, so die Studie, haben die Regelsätze bei Hartz IV schon lange nichts mehr zu tun. Wenn sie es überhaupt jemals hatten. Für die heutigen Bezieher der Sozialleistungen ist dies sicher kein Trost.

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Eine Antwort auf Studie sieht Hartz IV als menschenunwürdig an

  1. Hallo,

    das ist mit Sicherheit so, den ich erlebe es auch so. Besonders als Legastheniker in dieser Gesellschaft wurde man immer an den Rand gedrängt, ob es Bildung oder Beruf war.

    Heut leben wir eben von Harz IV, was noch heftiger ist! Nach meiner Ansicht ist es verrat am Bürger und menschenrechtlich Bedenklich. Darum muss man es auch beseitigen. Um es zu lössen gibt es schon gute Ideen. Wie eben das Grundeinkommen oder Bürgergeld.

    Mit besten Grüßen
    Lars Michael Lehmann

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