Nicht nur, dass viele sich über die Existenz der vorgelegten Umfrage wundern. Das Ergebnis der Umfrage zur Qualität der Jobcenter verblüfft dann doch den ein oder anderen Kritiker.
Die Bundesagentur hat also ihre Besucher nach ihrer Zufriedenheit befragt. So weit, so gut. Dass dabei eine durchschnittliche Bewertung in Form der Schulnote 2,9 herauskommen würde, können sich nach all de Querelen und Streitigkeiten um Hartz IV und die Bewilligung von Zahlungen nicht so wirklich erklären.
Aber die Bundesagentur für Arbeit aus Nürnberg präsentiert stolz die Zahlen. Mehr als 36 000 Empfänger von Hartz IV sind in den so genannten Argen, den Arbeitsgemeinschaften nach ihrer Meinungen befragt worden. Nahezu in allen 374 Centern des Landes wurden die Bezieher von ALG II im ersten Halbjahr 2008 um ihre ehrliche Meinung gebeten.
Sowohl die Agentur als auch die Befragten kommen dabei scheinbar zum selben Ergebnis: Der Weg ist der richtige, aber die Betreuung der um Hilfe suchenden Bürger müsse noch besser und effizienter werden. Als größten Kritikpunkt bezeichneten die Befragten die zu geringe Zeit für Gespräche, wenn es Fragen zu Gesundheit, Familien oder auch der persönlichen Schulden- und Wohnsituation geht.
Aber sollten nicht gerade diese Themen einen entscheidenden Anteil der Arbeit ausmachen in den Argen? Auch wurde nicht veröffentlich, wie eigentlich genau die Ergebnisse zutage gefördert wurden.

.. oder glaubt man, die Klageflut bei den Sozialgerichten erfolge wegen zu freundlicher und überqualifizierten ARGE-Mitarbeitern?
Ich empfehle jedem sich einmal eine Stunde in den Warteraum einer x-beliebigen Arge zu setzen und sich die Dialoge der Betroffenen anzuhören.
Für mich ist das Ergebniss dieser Umfrage nur damit zu erklären, dass einige der Befragten bereits unter dem Stockholm-Syndrom leiden….
Ich muss meinem Vorgänger absolut Recht geben, dass die ARGE ihren Job ordentlich erfüllen soll, dass kann nur ein Witz sein… Und, das ist noch absolut nett ausgedrückt!
Ich kämpfe seit mehreren Wochen wiedermal darum, dass Mitarbeiter der ARGE sich überhaupt herablassen, mich und meine Daten für voll zu nehmen…
Die Fakten sind katastrophal!
Die Arbeitsämter kennen die Daten (Lebenslauf, Fakten – verschwunden…) ihrer Arbeitslosen schon mal überhaupt nicht…
Und, mit diesen fehlerhaften Daten begründen sie Entscheidungen…!?
Bei Widerspruch wird erst mal wochenlang gar nichts gemacht, weil sich das Problem (in meinem Fall ging es um die Möglichkeit einer ESF-geförderten Maßnahme an der ich teilnehmen wollte, der Beginn stand fest…) dann ja von selbst lösen könnte…
Da sich das Problem nicht löste, die Maßnahme wird wiederholt angeboten, wird jetzt zu Lügen gegriffen. Wortwörtlich!
Die Arbeitsamtsmitarbeiter lügen auf Teufel komm raus!
Nachdem ich (z.B.) über die Zentrale der Arbeitsagentur in Nürnberg immerhin einen Ansprechpartner in Dresden zugewiesen bekam, schrieb ich dem. Keine Reaktion. Der Angestellte in Nürnberg gab mir die Telefonnummer des Mitarbeiters in Dresden (!). Ich erreichte den Mitarbeiter in Dresden (nicht offiziell, für Arbeitslose ist der normalerweise nicht sprechbar…!) und fragte nach.
Der behauptete tatsächlich, dass er von allem nichts wüsste… Ich fragte wieder in Nürnberg nach, dort gab man mir Daten und nachgewiesene Fakten (wann E-Mails verschickt und Telefonate mit dem nichtswissenden Mitarbeiter geführt wurden…).
Dann fiel es dem Herrn Jürgen R. in Dresden wieder ein… Es wurde ein Termin vereinbart, bei dem er dann nicht sprechbar war…
Es ging hier nur um den Erhalt der Negativbescheinigung von der ARGE (nur Bescheinigung, dass ich arbeitslos gemeldet bin und vom Arbeitsamt mir keine gleichwertige Maßnahme angeboten werden kann…!), damit ich an dieser ESF-Maßnahme teilnehmen kann.
Vom Arbeitsamt wurde mir noch nie etwas Sinnvolles angeboten. Alle meine bisherigen Arbeitszeiten (sagen wir mal so) waren durch mich oder Bekannte organisiert wurden.
Aber genau diese Daten verleugnet das Arbeitsamt. In Zeiten in denen ich überhaupt nicht beim Arbeitsamt gemeldet war, behaupten sie zum Beispiel mir irgendetwas angeboten zu haben… Und so weiter… Katastrophal!
Solange ich mit dieser Unkenntnis und Unfähigkeit nichts zu tun habe, ist mir das egal! Aber ich brauchte eben diese Bestätigung! Vorher interessierten sich die Typen so und so nicht dafür, was ich mache…
Vom ESF bekam ich Unterstützung. Das Problem wurde von der Arbeitsagentur Dresden (Kundenreaktionsmanagerin) an die übergeordnete Stelle Sachsen verwiesen…
Mit Datum des Eingangs des Schreibens vom Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (übers Internet kam ich an diese Stelle ran…) wurde die Antwort des Kundenreaktionsmanagements Sachsen (Sitz Chemnitz) verschickt.
Der übergeordnete Kundenreaktionsmanager der Arbeitsagentur Sachsen las nicht einmal durch, was ich geschrieben habe… Er hat fast wörtlich das Schreiben wiederholt was die Kundenreaktionsmanagerin von Dresden an mich geschrieben hatte… Mit allen Fehlern!
Die Arbeitslosen sind für die Arbeitsagentur der letzte Dreck!
Ich frage mich, was der Typ den ganzen Tag macht?! Wenn der immer nur abschreibt, was seine Vorgängerin schrieb… Zu was muss man den auch noch bezahlen?
Und, das ist kein Einzelfall! Das wissen die Typen auch ganz genau! Deshalb verschanzen sie sich, damit sie gar keiner erreichen kann!
Jetzt drohen Sie mir Entzug des Arbeitslosengeldes. Es verschwinden einfach Unterlagen, die ich nachreichen sollte (am 18.08.2008 eingereicht). Wird behauptet, ich komme meiner Mitwirkungspflicht nicht nach…
Das ist das wahre Gesicht der hinterhältigen verlogenen Typen des Arbeitsamtes!
Noch ein Nachtrag zu meinem vorherigen Schreiben. Ich kenne alle Namen, die genauen Termine, wann ich wen erreichte (mit Belegen).
Leider kenne und kannte ich die Personen überhaupt nicht. Genausowenig kennen die mich, nachdem was sie an Fakten (!) über mich verbreiten…
Verantwortlicher Betreuer Dresden: Jürgen R.
Die Kundenreaktionsmanagerin des Arbeitsamtes Dresden: Stephanie L.
Meine Arbeitsamtsbetreuerin: Birgit S.
Kundenreaktionsmanager Sachsen: Jürgen K.
Die Namen haben wir aufgrund eines Hinweises der ARGE Dresden abgekürzt. Hier die Mitteilung der ARGE Dresden vom 07.10.2008 zu Ihrem Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu dem Beitrag “Jobcenter erfüllen laut Umfrage Ihren Job odentlich “sind von einer Frau K. 2 Kommentare eingestellt worden.
Im letzteren sind mehrere Namen erwähnt worden. Ich bitte Sie diesen Eintrag umgehend zu löschen. Bei Ihnen gibt es ja leider nicht die Möglichkeit Einträge zu melden.
Dieser Eintrag verletzt die Persönlichkeitsrechte dieser Mitarbeiter!
Ich bitte um Information wenn der Eintrag gelöscht wurde.
Mit freundlichen Grüßen
ARGE Dresden
Vielen Dank für den Hinweis. Ein kurzer Nachtrag noch zur Reaktion des Arbeitsamtes.
Alle Daten, die ich verwendete, sind mit Belegen beweisbar. Die Gespräche oder besser Kommunikationen (die meisten der Arbeitsamtsmitarbeiter waren nicht für mich zu sprechen, maximal mit E-Mail anonym erreichbar) sind alle mit Nachweisen belegbar.
Die Daten, wann ich im Arbeitsamt war und mit wem ich dort sprechen durfte, sind namentlich beim Arbeitsamt ausdruckbar (ich habe sie vorliegen). Das Arbeitsamt arbeitet öffentlich. Im Auftrag und für die Bürger!
Die Kundenreaktionsmanager sollen (werden dafür bezahlt) für und mit den Arbeitslosen arbeiten. Das haben sie in meinem Fall nachgewiesenermaßen nicht getan!
Die von den (z.B.) Kundenreaktionsmitarbeitern verbreiteten schriftlichen Belege (zu meinen Lebenslaufdaten z.B.) enthalten eindeutige Lügen, obwohl meine Daten dem Arbeitsamt vorliegen und auch z.B. für jeden Arbeitgeber einzusehen sind (von der Arbeitsagentur diesen offen zur Verfügung gestellt werden).
Die Einzige, die hier Persönlichkeitsrechte verletzt hat, ist die Arbeitsagentur, in Stellvertretung durch die genannten Mitarbeiter.
Die vielen anderen Mitarbeiter, die ihre Aufgaben ernst nehmen, sind hier nicht angesprochen. Falls diese sich in ihren Persönlichkeitsrechten durch mich verletzt fühlen, entschuldige ich mich hiermit sehr nachdrücklich. Das würde mir sehr leid tun, da ja diese für die Arbeitslosen die Unterstützung sind, die diese brauchen.
Die extreme Lügerei (anders kann man das einfach nicht bezeichnen, ich habe diese Lügen ja schriftlich vorliegen…?!) von Mitarbeitern, mit denen ich zum größtenteil nie (!!!) zu tun hatte, war einfach nicht zu ertragen!
Noch ein Nachtrag zu meinen obigen Schreiben. Diese “Unterhaltung” hier, die ich indirekt mit dem Arbeitsamt führen durfte (natürlich wieder nur anonym durch das Arbeitsamt…) war endlich wenigstens mal eine Reaktion des Arbeitsamtes…
Sonst haben sie einfach nicht reagiert… Und sowas sind dann z.B. “Kundenreaktionsmanager”… Auf was reagieren die denn? Oder welche Reaktionen sollen hier eigentlich gemanagt werden?
Die Reaktionen von Kunden? Wieviel lässt sich das Arbeitsamt (die Steuerzahlungen der Bürger…) diese Verarschung eigentlich kosten?
Ist wirklich das Allerletzte… Da kann ich ja froh sein, dass die Meinungsfreiheit noch nicht ganz abgeschafft wurde… In der Praxis wird aber genau das schon oft von solchen “öffentlichen Mitarbeitern” praktiziert (wie man aus der Reaktion auch ablesen kann).
Zu meinem Sprachgebrauch… Das nicht alle Arbeitsamtsmitarbeiter verlogen und hinterhältig sind, hoffe ich eigentlich schon noch… Aber, die das nicht sind, müssten es bei dem Einfluss (von bestimmenden Mitarbeitern der oberen Etagen, an die der Arbeitslose in der Schlange ja nie rankommt…!) eher schleunigst werden… Weil sie ja selbst sonst keine Chance haben!
Was soll ich dort oben lesen???????? da bleibt mir echt die spucke im hals kleben, vonwegen das arbeitsamt arbeitet ordentlich! wenn ich das lese kann ich einfach nur kotzen und weiterhin hoffen das irgendso ein kranker doch mal die ganzen arbeitsämter inne luft sprängt! Die lügen, bei jedem satz den die sagen, die wissen nie von etwas außer wenn es um Sperren geht! Wenn man sich beim sogenannten “Teamleiter” über seine Vermittlerin beschwert, dann erfährt man hinterrücks das dieser sich nur lustig gemacht hat… DAs ist eine frechheit! ich empfehle jedem hartz4 empfänger bei jedem Schritt und jedem Antrag vom Arbeitsamt zu einem Anwalt zu rennen und dort alles überprüfen zu lassen, das tue ich schon eine weile und da man das ja auch noch bezahlt bekommt tut einem as auch nicht weh! es ist nur traurig das die genau wissen das die lügen und sperren aufgeben obwohl diese nicht berechtigt sind und du zum anwalt rennst und diese kosten für den anwalt vom staat bezahlt werden! Das Arbeitsamt macht in meinen Augen nur eins: Und zwar GELD VERSCHWENDEN!!! die stecken ein in maßnahmen die man gar net braucht und verschwenden ein haufen geld, lügen ein an und man geht zum anwalt, erfährt dann das die ein angelogen haben und das kostet wieder dem schönen staat geld!!! es ist einfach nur lustig.,. Leute ich rate euch, holt euch jedesmal beim zuständigen amtsgericht nen berechtigungsschein für beratungshilfe und geht zum anwalt und lasst euch dort die wahrheit erzählen und geht mit dem ergebnis zum arbeitsamt und schon legen die für euch den roten teppich aus! und wenn ihr beim arbeitsamt wa wissen wollt, erwähnt immer das ihr darüber schon mit eurem anwalt gesproch habt und schon schicken die euch direkt dort hin wo ihr hin müsst! das arbeitsamt ist für mich das letzte, die bringen von allen arbeitslosen vielleicht nur 10% in arbeit, der rest hat sich selbst arbeit besorgt! ständig schicken die leute in maßnahmen und sagen “Hey guckt mal hier, schon wieder weniger arbeitslose”, dabei sind die in ein paar wochen wieder zu hause… lasst euch nix mehr gefallen, beschwert euch immer wieder und geht zum anwalt und schon habt ihr keine probleme mehr!
Hallo Daniela, ja du hast vollkommen Recht!
Ich habe jetzt auch eine Anwältin, die mir weiter hilft… Auch der von mir oben beschriebene Fall ist dadurch noch am Laufen! Es ist nur einfach so unbegreiflich, diese direkte Lügerei!
In den Medien, im Fernsehen, überall werden Hartz-IV-Empfänger mit haarsträubenden Lügen fertig gemacht…
Irgendwie kann man das überhaupt nicht glauben… Und, was die Mitarbeiter für diese “Arbeit” bezahlt bekommen…?! Bei den Hartz-IV-Empfängern sind noch nicht mal die 4 – Euro -Erhöhung angekommen…
Mir hatten sie im Januar auch den Mehrbedarf für Neurothermitis pauschal abgelehnt… Ohne Begründung (obwohl ich alle Unterlagen und Unterschriften vom Arzt hatte)… Meine Anwältin hat diesen Antrag wieder “in Kraft gesetzt”… Jetzt muss ich erstmal abwarten…
Danke für den Tipp mit dem Anwalt! Wo finde ich den Richtigen damit ich mich schützen kann?
Ich hatte auch mal so eine sinnlose Maßnahme mit gemacht, das Ende vom Lied, ich war krank geschrieben, damit hatte ich die Schweine los!
Auch wurden mir nie Stellen angeboten, bei denen ich hätte vorstellig werden können.
Da steh ich nun mit meinen fast 50 Jahren aufm Buckel und gucke blöd aus der Wäsche.
Wo ist meine Arbeit, die ich gerne machen würde? Am Besten, ich gehe zum Bäcker und lasse mir eine Arbeitsstelle backen!
Da mault man wegen der Schwarzarbeit in unserem Land. Aber die Leute werden dazu gezwungen damit sie einigermassen über die Runden kommen und ein wenig die Würde behalten können die uns schon lange aberkannt wurde!
Bin mal gespannt, ob ich mit Hilfe eines Anwaltes zu einer menschenwürdigen Wohnung komme! Drückt mir mal den Daumen!
Ach ja, hab ich vergessen, ich habe meinen “persönlichen Ansprechpartner” noch nicht kennen gelernt!
Wenn ich dort einen Termim (Vorladung) bekomme, gehe ich da ganz bestimmt nicht alleine rein, schließlich braucht man bei diesen Verbrechern Zeugen, die mitbekommen wie einem der Lump bescheißt.
von wegen gute Arbeit
Über die ARGEN kann man allgemein nur kotzen.
lange wartezeiten, teils kommen dumme Komentare…………
und wegen jeden scheiss kann man wo hin springen
Als ich das 1. Mal in meinem Leben ALG II beantragt habe, wurde ich grün im Gesicht, was die da alles wissen wollten. Da es meine Pflicht ist, habe ich aber den “Stapel Papier” sofort ausgefüllt und abgegeben.
4 Wochen später, die erste Einladung um “meine berufliche Situation” zu besprechen. Die Dame erklärte mir meine Unterlagen seien weg, wir müssen das hier noch mal schnell ausfüllen.
Da zeitgleich ein neues Computerprogramm bei der Arge installiert wurde und sie sich nicht damit auskannte, mußte sie wegen jedem “Furz” Kollegen anrufen (du hör mal, wie macht man das?), hat dann auch nur viereinhalb Stunden gedauert, aber ich hatte ja Zeit.
Ein anderes Mal, habe ich, nachdem ich den weiterführenden Antrag (nach Ablauf der sechs Monate) fristgerecht abgegeben hatte, am 1. des Monats keine Zahlung erhalten.
TAG 1:
Also bin ich hin und sollte auf die Dame warten, das tat ich. Während alle anderen Damen um Punkt 8 die ersten Klienten aufriefen, blieb es hinter “meiner” Tür still.
15 Minuten später erschien eine Frau, gestylt und frisch gefönt, mit großem Esskorb, missmutig blickend und ging in besagtes Zimmer. 20 weitere Minuten später rief “meine Dame” gelangweilt meinen Namen.
Auf meine Frage, warum ich keine Leistungen bekommen habe, lapidare Antwort, ich bin voll überlastet, habs halt nicht geschafft (zu diesem Zeitpunkt wurden bereits vom meinem Konto Miete, Versicherung, Strom ect. abgebucht, aber am Nachmittag, mit Gebühren für mich wieder zurück).
Ich bekam die Auskunft, das ich einen Vorschuß bekommen könnte, aber nicht heute, erst morgen. Warum? Keine Ahnung.
TAG 2:
8 Uhr Termin, wieder das Gleiche, alle Türen gehen auf bis auf Eine.
“Pünktlich” 8.15 Uhr war “mein Schatz” da und halb 9 durfte ich nähertreten.
Auszahlungskarte für 50 € bekommen (“damit sie was zu essen haben”). Der Bescheid wurde mir für den nächsten Tag 8 Uhr in Aussicht gestellt.
TAG 3:
8 Uhr alle Türen auf, außer die EINE.
Erscheinen “meiner Lichtgestalt” um halb 9! Um 9.10 Uhr lustlose Nennung meines Namens und der Kommentar “SIE SCHON WIEDER”. Der Bescheid war nicht erstellt!
Ich sagte, das ich ihr noch 30 Minuten gebe, bevor sie erlebt was ich davon halte (nicht die “feine englische Art”, aber was zuviel ist-ist zuviel). Sofort brach hektische Betriebsamkeit bei ihr aus, ich sollte mich nur einen Moment gedulden.
Nach weiteren 2 Stunden hatte ich meinen Bescheid in den Händen und die Auszahlkarte für den Restbetrag.
Am Nachmittag – ich hatte mich sooooo über “meinen Erfolg” gefreut, kamen mir Zweifel an besagten Bescheid. Ich holte ihn hervor (da ich den Berechnungsvorgang von ALG II kenne) und überprüfte ihn rechnerisch. Fazit 185 € fehlten, reiner Rechenfehler vom Amt – trotz Überprüfung und Gegenrechnung der Vorgesetzten!
TAG 4:
Mein Erscheinen 8.30 Uhr – ohne anklopfen ins Zimmer (wahrscheinlich mit “explosiven” Gesichtsausdruck) und hingesetzt. Die Frau völlig verstört, hatte wohl noch ein bisschen gedöst.
Bescheid rausgeholt, auf Fehler hingewiesen, 6 x !!! vorgerechnet und dann die Antwort von “DUMMERLE” ich seh da keinen Fehler.
Ich bat sie, die Rechnung in meinem Beisein zu wiederholen, die Antwort “mein Computer geht nicht”. Ich sagte, sie müssen doch den Rechenweg kennen mit den vorhandenen Daten, Antwort “naja”. Ich bat sie anzufangen, Antwort “hab keinen Taschenrechner”. Als ich ihr dann ein Blatt Papier aus ihrem Drucker zog und mit einem Bleistift versehen vor sie hinlegte – nun, solche Augen machen Kühe beim donnern.
Ich sagte ihr,sie hätte jetzt nur noch 2 Möglichkeiten – entweder auf dem Papier zu rechnen oder im Kopf (wie erwähnt, 6x vorgerechnet).
Und das war dann der Moment wo sie histerisch wurde und kreischte “son Quatsch machen wir nicht, dafür gibts Computer, ich ruf jetzt den Wachdienst!”.
Also bin ich aufgestanden, mit der Bemerkung, ich gehe jetzt zur Beschwerdestelle, dort möge mich der Wachdienst finden.
Ich wollte gerade an die Tür besagter Beschwerdestelle klopfen als polternde Schritte hinter mir zu hören waren. Es war der “Wachmann” – ca. 55 Jahre, mehr als 120 Kilo schwer, Bauchumfang geschätzte 130 cm. Ich ging auf ihn zu (wir hatten einen Abstand von ca. 15 m) und fragte ihn mit “aggresiver” Stimme -”Wollen sie etwa zu mir?”. Das war für ihn der Moment um abzudrehen und sich schnell zu entfernen.
In der Beschwerdestelle eine freundliche Mitarbeiterin, nach kurzen Blick Fehler erkannt, auf die Frage “Bei wem waren sie da?”, Namen genannt und dann sagte sie” DIE SCHON WIEDER, DIE IST DOCH ZU ALLEM ZU BLÖD AUSSER HAAREFÄRBEN”.
10 Minuten gewartet, korrigierten Bescheid bekommen und Restzahlung sowie einer Entschuldigung Seitens der Beschwerdestelle.
Möchte nicht wissen, wieviel Jobs mir damals wegen dieser Sache durch die Lappen gegangen sind.
(das war selbstverständlich nur ein Auszug aus dem Erlebten)
Fazit: sooooooo toll arbeitet die ARGE!
PS: Die besagte Person arbeitet heute noch da, und kommt immer als Letzte, der Wachmann grüßt mich heute noch sehr freundlich, wenn er mich sieht.
Hallo Leute,
wie wäre es, wenn wir uns zusammentun, um uns bei der täglichen Auseinandersetzung mit der Arge gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen? Als einzelner “Kunde” hat man kaum die Chance, bei einem der Termine zu Wort zu kommen, geschweige, sich gegen diese Verhöre zu wehren. Wie’s aussieht, sind hier alles Dresdner. Man könnte sich treffen. Unsere pApNasen würden wir erkennen…;)
… vielleicht haben die freundlichen Befrager ja immer schön gewartet, bis jemand mit zufriedenem Gesicht den Raum bzw. den ‘Platz’ verließ, überreichten den Fragebogen und zeigten sehr ‘kunden’freundlich, wo der ausgefüllt abzulegen sei.
Anders kann ich mir sooo ein Ergebnis einfach nicht vorstellen!